Lehrer und Schüler wehren sich

HERISAU. Gegen die Schliessung der Weiterbildungsabteilung des BBZ Herisau regt sich Widerstand. Der Entscheid ist Teil der Sparbemühungen des Regierungsrats. Ende November kann sich der Kantonsrat abschliessend dazu äussern.

Michael Genova
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Ein Initiativkomitee setzt sich für den Erhalt des Weiterbildungsangebots am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Herisau ein: Heinz Kürsteiner, BBZ-Schüler und ehemaliger Primarlehrer, Initiant René Städler, Spanischlehrerin Pepa Espin Städler und Werner Gubler, Schüler am BBZ. (Bild: mge)

Ein Initiativkomitee setzt sich für den Erhalt des Weiterbildungsangebots am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Herisau ein: Heinz Kürsteiner, BBZ-Schüler und ehemaliger Primarlehrer, Initiant René Städler, Spanischlehrerin Pepa Espin Städler und Werner Gubler, Schüler am BBZ. (Bild: mge)

Kürzlich wurde bekannt, dass die Erwachsenenbildung am Berufsbildungszentrums (BBZ) in Herisau per Ende März 2016 eingestellt wird. Der Entscheid ist Teil der Sparbemühungen des Regierungsrats. Mit der Massnahme will der Kanton jährlich rund 100 000 Franken einsparen. Betroffen von der Schliessung sind 37 Kursleiter, davon 20 aus Appenzell Ausserrhoden. Auch eine Teilzeitstelle im Sekretariat wird gestrichen.

Ein Initiativkomitee von Lehrern und Schülern setzt sich nun für den Erhalt ein. «Der Kanton kann kein Interesse daran haben, dass lokale Weiterbildungsangebote verschwinden», sagt René Städler, Initiant der Gruppe. Am 30. November wird dem Kantonsparlament der Voranschlag 2016 zur Genehmigung vorgelegt. Die Weiterbildungsabteilung ist einer von vielen Budgetposten. Städler will erreichen, dass im Kantonsrat über die Erwachsenenbildung separat abgestimmt wird.

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