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Langlauffieber in Appenzell

Zehn Innerrhoder Gymnasiastinnen und Gymnasiasten nehmen diesen Sonntag am Engadiner Skimarathon teil. Wichtiger als die Plazierung ist ihnen dabei der Spass am Sport.
Patrick Baumann
Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Antonius Appenzell bereiteten sich in Gonten auf ihren Start am Engadiner Skimarathon vor. (Bild: Patrick Baumann)

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Antonius Appenzell bereiteten sich in Gonten auf ihren Start am Engadiner Skimarathon vor. (Bild: Patrick Baumann)

SKI NORDISCH. Rund 13 000 Läuferinnen und Läufer aus nicht weniger als 50 Nationen werden übermorgen Sonntag am Engadiner Skimarathon erwartet. Teilnehmen werden auch zehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Antonius Appenzell. Für die meisten von ihnen ist es nicht der erste Start im Engadin. «Viele von uns haben schon im vergangenen Jahr am Rennen teilgenommen, einige sind bereits zum dritten Mal dabei», sagt Carol Koch, Schülerin der vierten Klasse des Gymnasiums St. Antonius.

Spontane Idee

Die Idee zur Teilnahme sei vor zwei Jahren entstanden, sagt Selina Fässler, die ebenfalls die vierte Klasse besucht. «Ich wurde damals über Verwandte auf den Engadiner Skimarathon aufmerksam. Daraufhin habe ich in meiner Klasse gefragt, ob noch andere Schülerinnen oder Schüler Interesse an einer Teilnahme hätten.» Die Idee sei auf offene Ohren gestossen und fände auch heute noch Anklang unter den Klassenkameraden.

Zeiten aus Vorjahr verbessern

Zwischen dem Start in Maloja und dem Ziel in Pontresina gilt es, 21 Kilometer zu absolvieren. Dies entspricht der Strecke eines Halbmarathons. «Für uns steht dabei ganz klar der Spass im Vordergrund», sagt Fässler. «Wir finden es einfach schön, dort teilzunehmen und das Wochenende zusammen zu verbringen. Zudem ist es eine beeindruckende Veranstaltung. Alleine die Teilnehmerzahl von 13 000 ist schon unglaublich.» Ganz ohne Ambitionen geht man aber trotzdem nicht an den Start. «Natürlich wäre es schön, wenn wir es schaffen würden, unsere Zeiten aus dem vergangenen Jahr zu verbessern», sagt Koch. «Dies hängt aber von vielen Faktoren und nicht zuletzt auch von den Wetterverhältnissen ab.»

Keine optimale Vorbereitung

Die Vorbereitung für den Halbmarathon verlief für die zehn Schülerinnen und Schüler in diesem Winter nicht optimal. Dies war aber weniger mangelnder Motivation, sondern vielmehr den schlechten Wetterbedingungen geschuldet. «Wir konnten in diesem Winter lediglich zwei oder drei Mal richtig trainieren», sagt Koch. «Auch während des Turnunterrichts haben wir uns nicht speziell auf den Halbmarathon vorbereitet.» Dies sei aber nicht so schlimm, da alle auch sonst viel Sport wie Leichtathletik, Handball oder Seilziehen machen würden. «Kraft und Ausdauer dürften für uns kein grosses Problem sein und weil die meisten von uns nicht zum ersten Mal dabei sind, dürften wir auch die Technik im Griff haben», so Koch.

«Loipenhöttli» stellt Ausrüstung

Die Kosten für Teilnahme und Unterkunft bezahlen die Schülerinnen und Schüler aus eigener Tasche. «Weil wir uns als Schulklasse angemeldet haben, konnten wir immerhin von einem günstigeren Startgeld profitieren», sagt Fässler. «Die Ausrüstung wird uns vom <Loipenhöttli> in Gonten zur Verfügung gestellt. Das Gymnasium St. Antonius hilft uns mit einem Bus, welcher uns bis Landquart transportiert. Die folgende Bahnfahrt ist im bereits bezahlten Startgeld inbegriffen.»

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