Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LANGLAUF: Auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt

Die Nordischen des Skiclubs Speer Ebnat-Kappel haben Langläufer Beda Klee vor seinen Auftritten an der Heimweltmeisterschaft im Obergoms bei einem Empfang für seinen ersten Elite-Meistertitel geehrt.
Urs Huwyler
Mitglieder des Skiclubs Ebnat-Kappel ehrten Langläufer Beda Klee aus Wattwil. (Bild: Urs Huwyler)

Mitglieder des Skiclubs Ebnat-Kappel ehrten Langläufer Beda Klee aus Wattwil. (Bild: Urs Huwyler)

Vor Jahren schien die sportliche Zukunft im Tal der Königinnen und Könige aufgegleist: die Alpinen Maria Walliser, Ariane Ehrat, Marlis Wittenwiler, Marianne Abderhalden, Karl Alpiger, Peter Lüscher, die Skispringer Simon Ammann und Walter Steiner oder die Schwinger Jörg Abderhalden und Nöldi Forrer schufen durch die Sägemehldominanz, Olympia- und andere Medaillengewinne ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nachwuchsförderung. Davon ist allerdings wenig übrig geblieben. Nach dem Rücktritt von Simon Ammann wird Ebbe herrschen.

Erfolgsgeschichte geht beim Volkssport weiter

Kaum mediale Beachtung geschenkt wurde zur Zeit der Hochblüte wegen des Überangebots an Titeln der Langlaufszene um den sprintentenden Weltcupsieger Christoph Eigenmann (Wattwil) und der Sportentwicklerin Barbara Broger. Doch nun setzt sich die Erfolgsgeschichte ausgerechnet beim Volkssport fort. Vier Jahre nach dem Rücktritt des dreifachen Olympia- und fünffachen WM-Teilnehmers Eigenmann kann der vom früheren Weltcup-Kombinierer/Skispringer Guido Landert präsidierte Skiclub SC Speer Ebnat-Kappel mit Beda Klee aus Wattwil einen neuen Schweizer Meister feiern. Die Kinder und Jugendlichen haben ihr nächstes Vorbild. Beim Empfang des «Verfolgungsmeisters in der Skating-Technik» standen sie denn auch Spalier, die Klees von morgen.

Auf Initiative von Christoph Eigenmann und von Mitförderer Reto Hänni analysierten, diskutierten und feierten die JOs, Supporter, Freunde und weitere Gästen bei Allprint Wattwil jenen 22-jährigen «Flachländer», der den «Berglern» auf der Loipe die Absätze zeigt. An der Schweizer Meisterschaft wurde er klassisch Dritter, bevor er skatend nach vorne stürmte. Mit den Rängen durfte Beda Klee zufrieden sein, leistungsmässig setzt er hinter seine Auftritte beim Weltcup in Davos, an der Tour de Ski oder der SM gewisse Fragezeichen. «Ich konnte im Gegensatz zum Sieg im Continentalcup nicht meine Bestform ausspielen. Ganz zufrieden sein darf ich deshalb nicht», sagt der Toggenburger. Hustenanfälle und damit Atemprobleme kosteten den ehemaligen Davoser Sportschüler einige Prozent seines Leistungsvermögens.

Mitfiebern entlang der Loipe

Der Empfang war ein Zwischenhalt auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt. Ab dem 27. Januar stehen bei der Heim-Weltmeisterschaft im Obergoms die U 23-Wettkämpfe auf dem Programm. Beda Klee rechnet sich gewisse Chancen auf eine Top- 10-Klassierung aus, obwohl Vertreter anderer Nationen muskelmässig weiter ausgebildet wirken. «Klassisch sollte er sich noch steigern können. Skatend vermag Beda jeweils zusätzliche Kräfte freizusetzen», weiss Reto Hänni.

Einige Klee-Fans werden im Obergoms an der Loipe mitfiebern – und auf den nächsten Empfang hoffen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.