Land im Baurecht teils möglich

HERISAU. Der Einwohnerrat hat Ende 2013 ein Postulat der SP-Fraktion als erheblich erklärt. Dieses fordert den Gemeinderat auf, gemeindeeigenes Bauland im Baurecht abzugeben und so günstigen Wohn- und Gewerberaum zu schaffen.

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HERISAU. Der Einwohnerrat hat Ende 2013 ein Postulat der SP-Fraktion als erheblich erklärt. Dieses fordert den Gemeinderat auf, gemeindeeigenes Bauland im Baurecht abzugeben und so günstigen Wohn- und Gewerberaum zu schaffen. Wie es in einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei heisst, tritt nun der Gemeinderat in einer Antwort teilweise auf diese Forderung ein. So kann er sich vorstellen, das Entwicklungsareal Altes Schlachthaus/Mühlebühl im Baurecht an eine Wohnbaugenossenschaft und für eine gewerbliche und kulturelle Nutzung abzugeben. Aufgrund der 2013 abgelehnten Ortsplanungsrevision verfügt die Gemeinde nur über wenig Bauland, das im Baurecht abgegeben werden könnte. Einzig beim Areal Lindenhof/Spittel könnte beim Verkauf vertraglich festgelegt werden, dass erschwinglicher Wohn- und Gewerberaum entsteht. Keine Möglichkeit sieht der Gemeinderat bei der Nordhalde: Dort muss die Gemeinde vorab so viel Geld für die Erschliessung ausgeben, dass wohl nur ein Verkauf in Frage kommt. Der Einwohnerrat wird das Geschäft am 10. Juni behandeln. (gk)