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Kurztunnel Teufen

Replik
Christian Ehrbar, Teufen

Im Rahmen der Orientierungsversammlung des Initiativkomitees Kurztunnel habe ich mich zu weiteren Aspekten der Doppelspur geäussert, insbesondere zur Haltestelle Stofel, die saniert werden muss und für die auch in der Kostenschätzung 306000 Franken eingesetzt sind. Diese Aussagen sind dem Direktor der Appenzeller Bahnen, Herrn Thomas Baumgartner, ein Dorn im Auge.

Was sind die Facts?

Als Privateigentümer der Haltestelle Stofel bin ich von Herrn Arthur Hitz, Projektleiter der AB für die Doppelspur in Teufen, am 22. Februar 2017 darüber orientiert worden, dass die Haltestelle Stofel aufgelöst und in Richtung Dorf, etwa Höhe «Brauerei», verschoben werde. Auf Nachfrage ergab sich, dass die Haltestelle so platziert werde, dass die Autos nicht überholen können. Ein ähnliches Problem stelle sich auch für die Haltestelle Sternen.

Im «Konzept öffentlicher Regionalverkehr Appenzell Ausserrhoden 2018–22» steht geschrieben, Zitat: «Zum Schluss noch ein Ausblick auf die Jahre bis 2030 ...– St. Gallen–Teufen im durchgehenden ?-Stunden-Takt, plus stündlich Eilzüge St. Gallen – Appenzell ...» Zitat Ende.

Wo liegt das Problem?

Das Initiativkomitee hat Informationen vermittelt, die vom AB-Direktor wie folgt kommentiert wurden, Zitat aus der «Appenzeller Zeitung»: «Ich finde eine solche Aussage kritisch.»; «... Diese Aussage von Christian Ehrbar sei schlicht und einfach falsch.» Zitat Ende. Und die dann in der Berichterstattung zu einem Untertitel «Falschaussagen des Komitees?» führen. Es ist möglich, dass wir aus Sicht der Appenzeller Bahnen Planungsabsichten und Studien zu früh kommuniziert haben und dass die Entscheide über die verschiedenen Varianten noch nicht gefällt sind. Ist dies das Problem? Andererseits hilft es dem Stimmbürger wenig, wenn er nach der Abstimmung vom 21. Mai 2017 darüber orientiert wird – dann sind nämlich die Würfel gefallen. Dass dereinst alle sechs Minuten ein Zug durch unsere Gemeinde fährt, ist eine simple Rechnung, ob mit oder ohne Haltestellen seitwärts oder in der Fahrbahn. Der Übergang zur Doppelspur und der Kreisel mit Lichtsignalanlage bilden so oder so den Taktgeber und verursachen Rückstaus und Wartezeiten bei den Lichtsignalen. Haltestellen seitwärts oder in der Strasse sind ebenfalls kein Garant, dass die Autos den Zug überholen können. Dazu würde es ausreichende Platzverhältnisse benötigen. Diese sind auf der Strecke Stofel bis Bahnhof Teufen eher bescheiden vorhanden.

Der informierte Bürger entscheidet

Wir als Initiativkomitee sind für eine offene und möglichst transparente Information des Stimmbürgers. Dass wir unsere Standpunkte pointiert vortragen, bestreiten wir nicht. Der Souverän ist in der Lage, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösungen abwägen zu können. Aber er braucht dazu alle verfügbaren Informationen, auch über Planungsabsichten, und zwar jetzt!

Das Initiativkomitee hat am 6. April auf der Basis seines Wissenstandes kommuniziert. Dazu ist zu bemerken, dass wir uns in der Regel auf allgemein zugänglichen Dokumenten abstützen. Weiterführende Präzisierungen werden von uns konstruktiv aufgenommen und begrüsst. Die Orientierungsversammlung der Gemeinde bietet dafür einen nächsten, willkommenen Rahmen. Zudem würde es das Initiativkomitee als Zeichen der Transparenz schätzen, wenn die Appenzeller Bahnen die im «Tagblatt» erwähnten Varianten noch vor Ostern und damit vor Versand der Abstimmungsunterlagen auf tposcht, online und in der «Appenzeller Zeitung» publizieren würden.

Christian Ehrbar, Teufen

Initiativkomitee Kurztunnel

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