Kunterbunte Schul- häuser als Erinnerung

NESSLAU. Die Geschichte des Schulhauses Bühl ist 175 Jahre alt und soll in Erinnerung bleiben. Im Zeichenunterricht malen die Schüler derzeit an ihren ganz eigenen Schulhäusern. In Wasserfarbe oder Wachskreide kommen diese kunterbunt daher.

Martina Signer
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Die fertigen Werke präsentierten sich in ganz unterschiedlichen Maltechniken.

Die fertigen Werke präsentierten sich in ganz unterschiedlichen Maltechniken.

NESSLAU. Die Geschichte des Schulhauses Bühl ist 175 Jahre alt und soll in Erinnerung bleiben. Im Zeichenunterricht malen die Schüler derzeit an ihren ganz eigenen Schulhäusern. In Wasserfarbe oder Wachskreide kommen diese kunterbunt daher. Nach den Vorstellungen der Erst- bis Drittklässler entstehen ganz persönliche Werke des alten Schulhauses. Mal ist es violett, mal rot, die einen achten auf Details und malen die Sirenenanlage aufs Dach, bei anderen raucht der Schornstein, und oft sind spielende Kinder zu sehen, die sich rund um das Schulhaus vergnügen. Es wird deutlich, dass die Kinder hier mit Freude zur Schule gehen. Jan malt seinem «Mannsgöggel» gerade rote Schuhe, Luc «streicht» die Fassade braun, und Maurus sagt mit dem Brustton der Überzeugung: «Jan und Luc malen am besten von allen.» Bei Lasse spielen zahlreiche Kinder in allen Regenbogenfarben auf dem Pausenplatz. Bei Laurina sind es die Buchstaben und Zahlen, die bunt hervorstechen. Sie hat jede Farbe ihrer Wachskreideschachtel verwendet und präsentiert stolz ihr Werk. Ihre Zwillingsschwester Leonie ist bereits fertig und malt an einer Karte mit Genesungswünschen für Lehrerin Brigitte Barben. Während Daniel mit dem schwarzen Neocolorstift kämpft und sein Tischnachbar Sven aus dem «B» von Bühl eine Skibrille malt, werden immer mehr Kunstwerke fertig. Was damit geschieht, ist noch unklar. Laut Lehrer Andi Honegger werden sie vielleicht im Bühl aufgehängt. Als Erinnerung.

Laurina ist stolz auf ihren regenbogenfarbenen Schriftzug.

Laurina ist stolz auf ihren regenbogenfarbenen Schriftzug.

Die Schüler tobten sich mit allen zur Verfügung stehenden Farben aus.

Die Schüler tobten sich mit allen zur Verfügung stehenden Farben aus.

Daniel (links) und Sven im regen Austausch über Farbe und Technik. (Bilder: Martina Signer)

Daniel (links) und Sven im regen Austausch über Farbe und Technik. (Bilder: Martina Signer)