Kunstwelt zu Gast auf Möbeln

Möbelmalerei war im Toggenburg des 18. Jahrhunderts eine Handwerkskunst mit einer besonderen Bedeutung: Die heute unbekannten Maler brachten so die europäische Kunstwelt auf die Kästen und Truhen der Toggenburger Haushalte.

Hansruedi Kugler
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Den Stuhlschlitten-Schieber hat der Toggenburger Maler einem grafischen Blatt «abgekupfert», das auf eine Zeichnung des französischen Künstlers Antoine Watteau (1684–1721) zurückgeht. (Bild: Verlag hier+jetzt)

Den Stuhlschlitten-Schieber hat der Toggenburger Maler einem grafischen Blatt «abgekupfert», das auf eine Zeichnung des französischen Künstlers Antoine Watteau (1684–1721) zurückgeht. (Bild: Verlag hier+jetzt)

Ebnat-Kappel. Jost Kirchgraber kennt jeden bemalten Toggenburger Schrank aus dem 18. Jahrhundert. Alpaufzüge und Churfirsten sucht man auf diesen vergeblich. In seinem neuen Buch «Kunst der Möbelmalerei» beschreibt er, wie die exotischen Bildsujets, die auf den Schränken und Truhen zu finden sind, über Händler ins Toggenburg gekommen sind.

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