Kuh Sibile machte das Rennen

Bei bestem Herbstwetter konnte gestern die Viehschau in Hemberg/Bächli durchgeführt werden. Mit 507 Tieren verbuchten die Organisatoren eine sehr gute Teilnehmerzahl.

Urs M. Hemm
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Bild: URS M. HEMM

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BÄCHLI. «Diese Kuh ist eine Hochleistungskuh, also nicht nur einfach schön, und das ist ein Grund mehr, diese zur <Miss Hemberg> zu wählen», hiess es in der Begründung des Preisrichters. Die Rede ist von Sibile, der neuen «Miss Hemberg» aus der Zucht von Johann Näf, Bächli. Den Titel «Vize Miss Hemberg» darf künftig Prisma tragen. Sie ist aus dem Stall von Werner und Michael Roth, ebenfalls Bächli.

Milch für zehn Tonnen Käse

Den Preis für die höchste Lebensleistung wurde an Blüemli vergeben. Die zwölfjährige Kuh aus aus dem Stall von Ruedi Schlegel, Hemberg, bringt es auf eine Gesamtleistung von 103 400 Kilogramm Milch, was für ein Tier im Berggebiet eine ganz hoch einzuschätzende Leistung sei. Damit hat Prisma in ihrem Leben Milch für rund zehn Tonnen Käse geliefert und zwischen 7500 und 8000 Hektaren Grasland verwertet. Die zwei Wanderpreise für Erstmelkkühe gingen in diesem Jahr an Manuela von Walter Rechsteiner, Bächli und an Blume aus der Zucht von Marcel Raschle, Bächli. Mit dem Titel Schöneuter Jüngere durfte gestern Viola nach Hause gehen. Sie gehört Hansueli Rechsteiner aus Bächli. Noch bevor sie wusste, dass sie den Titel Vize Miss Hemberg erhalten würde, durfte sich Prisma mit ihren Besitzern Werner und Michael Roth über den Preis als Schöneuter Ältere freuen. Als Rinderchampion 2011 wurde Selma aus der Zucht von Ruedi Schlegel, Hemberg, erkoren.

Zehn Mädchen, ein Junge

Dieses Jahr konnten die Organisatoren vom Braunviehzuchtverein Hemberg eine aussergewöhnliche Familie präsentieren. Johannes Näf aus Hemberg brachte den prächtigen Stier Adrian mit nach Bächli, der stolze Vater von zehn Töchtern und einem Stier. «Ein Stier mit so viel Nachwuchs ist schon etwas ganz Spezielles und darum ist es auch eine grosse Freude, diese Grossfamilie hier an der Viehschau präsentieren zu dürfen», sagte Johann Roth vom Braunviehzuchtverein Hemberg und legte jedem Besucher ans Herz, Adrian und seinen Nachwuchs zu besuchen.

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