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Kühe erobern Finanzmetropole

Die Ausstellung «KUhLToUR – Kuh, Kunst und Kurioses aus Ost und West» im Haus Appenzell zeigt auf vielfältige Weise die Bedeutung der Kuh rund um den Globus. Am Donnerstagabend war die Vernissage.
Jesko Calderara
Das Werk «Tibet» stammt von Stiftungspräsident Ernst Hohl. (Bild: Appenzeller Verlag)

Das Werk «Tibet» stammt von Stiftungspräsident Ernst Hohl. (Bild: Appenzeller Verlag)

Die Zürcher Bahnhofstrasse ist weltweit für ihre Boutiquen und Banken bekannt. Als Kontrast dazu widmet das Haus Appenzell die Sonderausstellung zum 10-Jahr-Jubiläum einem bodenständigen Thema: der Kuh. Am Donnerstagabend war im Beisein der Regierungsräte Matthias Weishaupt, Mario Fehr, Thomas Heiniger und Landeshauptmann Stefan Müller die Vernissage der Ausstellung «KUhLToUR – Kuh, Kunst und Kurioses aus Ost und West».

In seiner Rede vor den geladenen Gästen ging der Präsident der Ernst-Hohl-Kulturstiftung Appenzell auf den Zweck der Ausstellung ein. Die Wirtschafts- und Finanzmetropole Zürich sei zurzeit eine Baustelle und auf der Suche nach ihrer Identität, sagte Ernst Hohl. Auch der Besucher der Ausstellung solle sich an seine Wurzeln erinnern. «Uns geht es darum, die verschiedenen Facetten der Kuh zu zeigen.» Zudem würden junge Künstler eine Plattform erhalten, sagte Hohl. Anschliessend stellte Kuratorin Hao Yu das Ausstellungskonzept mit acht Schwerpunkten vor. Dabei geht es darum, welche Bedeutung Kühe, Stiere, Ochsen, Wasserbüffel und Yaks rund um den Globus haben. Steht die Kuh in der Schweiz beispielsweise für Swissness und den Bauernstand, symbolisiert sie in China Fleiss und Wohlstand. Im hinduistischen Indien ist die lebendige Kuh gar heilig und unantastbar.

Scherenschnitte, Bilder und Fotografien

Die künstlerischen Ausdrucksformen sind vielfältig, wie ein Rundgang durch die Sonderausstellung zeigt. Zu sehen sind noch bis am 29. April 2017 im Haus Appenzell Bauern- und Tuschmalereien, Holzschnitzereien, Scherenschnitte, Skulpturen und Fotografien. Filme über Alpaufzüge, Kuhkämpfe und andere traditionelle oder festliche Ereignisse vermitteln einen Eindruck der engen Verbindung zwischen Mensch und Tier.

«KUhLToUR» bietet überdies einen Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen in China und der Schweiz. Dazu wurden Künstler aus beiden Ländern eingeladen, Kuhmodelle zu gestalten.

Ausstellung «KUhLToUR – Kuh, Kunst und Kurioses aus Ost und West», bis am 29. April 2017 im Haus Appenzell, Bahnhofstr. 43, Zürich, Dienstag bis Freitag 12–17 Uhr, Samstag 11–17 Uhr.

Stiftungspräsident Ernst Hohl will mit der Ausstellung auch jungen Künstlern eine Plattform geben. (Bild: CAL)

Stiftungspräsident Ernst Hohl will mit der Ausstellung auch jungen Künstlern eine Plattform geben. (Bild: CAL)

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