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KRUMMENAU: Nostalgisches Rennen mit Hindernissen

Rund 60 Nostalgie-Skifahrerinnen und -Skifahrer trafen sich am Samstag, 3. März, auf der Wolzenalp zum zweiten NostalSki-Rennen. Die Rangierung war nicht das Wichtigste. Die Freude am Skifahren und der Austausch standen im Vordergrund des Anlasses.
Christiana Sutter
Beim Start auf der Wolzenalp: Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, dann geht es mit historischer Ausrüstung ab auf die Piste. (Bild: Christiana Sutter)

Beim Start auf der Wolzenalp: Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, dann geht es mit historischer Ausrüstung ab auf die Piste. (Bild: Christiana Sutter)

Christiana Sutter

redaktion@toggenburgmedien.ch

Mit Ski ohne Kanten, selbstgeschnitzten Skistöcken und Kleidern aus einem Fundus der Grosseltern trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstagmorgen beim Berggasthaus Rietbach zum bereits obligatorischen Apéro vor dem Anlass. Gestärkt ging es mit dem Bügelskilift hinauf zum Start. Dass das mit Fassdauben oder den in die Jahre gekommenen Ski nicht so einfach ist, mussten einige erfahren. Aus dem Lift fallen war an diesem Tag erlaubt.

Die Skigeschichte soll weiterleben

Ein Ziel von NostalSki Toggenburg ist es, sich auszutauschen und über vergangene Zeiten zu prahlen. Der Anlass trägt auch zur Entschleunigung in der heutigen schnelllebigen Zeit bei. Ein weiteres Ziel der vier initiativen Frauen aus dem Toggenburg ist es, ein Skimuseum im Toggenburg zu errichten. Dieses soll mit Erinnerungen an die Toggenburger Ski Pioniere bestückt werden. Skimaterial, Pokale, Medaillen, Fotos, Ranglisten und vieles mehr sollen dereinst einem inter­essierten Publikum zur Ansicht offen stehen. Das Museum soll ein Ort der Begegnung werden, in dem die Toggenburger Skigeschichte weiterlebt.

Nicht nur beim Liftfahren gab es im Verlauf dieses Anlasses Stürze. Denn die Piste durch die Büchelhütte und vorbei am Skihaus Bumoos barg einige Hindernisse. Bei der Bumooshütte war ein Biathlon mit Nageln angesagt. Traf man den Nagel nicht, musste man mit den Ski eine oder mehrere Strafrunden um ein paar Strohballen laufen.

Auch der weitere Verlauf des Rennens hatte so seine Tücken. Eine Gegensteigung kurz vor dem Ziel verlangte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges an Fitness ab. Im Ziel konnte die gefahrene Zeit noch verbessert oder verschlechtert werden. An einem Glücksrad konnte man Sekunden dazu gewinnen oder, wenn man Pech hatte, verlieren. Jeder Teilnehmer an diesem Tag war trotz des einen oder anderen Sturzes ein Gewinner. Alle erhielten an der abschliessenden Rangverkündigung ein Erinnerungsdiplom wie zu guten alten Zeiten und einen Pin, der sie an diesen ereignisreichen Tag erinnert.

Hinweis Eine Bildergalerie gibt es unter www.tagblatt.ch/5232291

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