Kritische Worte zur Mobilität

TCS-Regionalgruppe Wil und Umgebung

Kurt Brühwiler
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Der Vorstand der TCS-Regionalgruppe stellt seine Arbeitsleistung erneut zur Verfügung. (Bild: PD)

Der Vorstand der TCS-Regionalgruppe stellt seine Arbeitsleistung erneut zur Verfügung. (Bild: PD)

Der Präsident der TCS Regionalgruppe Wil und Umgebung, Kurt Brühwiler, Oberbüren, fand an der Hauptversammlung in Kirchberg kritische Worte zum heu­tigen Mobilitätsbedürfnis der Menschen. Es werde eine der herausfordernden Aufgaben für den TCS Schweiz sein, dazu beizutragen, dass jeder Verkehrsteilnehmer, ob Fussgänger, Velofahrer, Auto oder der Öffentliche Verkehr, seinen berechtigten Platz im künftigen Verkehrsmix erhalten werde, erklärte er am Frei­tagabend vor 160 TCS-Mitgliedern im Kirchberger Toggenburgerhof.

Auto fahren heisst Verantwortung tragen

Die Polizeinachrichten im vergangenen Jahr sind erschreckend. Wer sich hinter ein Lenkrad setze, habe die Verantwortung für sich und andere zu tragen, forderte der Präsident. Mit den anderen meinte er weitere Verkehrsteilnehmer und unbeteiligte Dritte, von Kleinkindern bis zu älteren Personen. Nur mit Respekt und Verantwortungs­bewusstsein können Konflikte vermieden werden. In Bewegung seien schon seit einiger Zeit auch die Mitgliederzahlen, dies allerdings leicht nach unten. Momentan zählt die Regionalgruppe aber noch beachtliche 9656 Mitglieder, Stand vom Oktober 2016.

Auch die Radfahrerprüfungen waren einmal mehr ein voller Erfolg, die Kinder waren mit viel Ehrgeiz am Werk. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit der Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei und des TCS konnten die Prüfungen erfolgreich und unfallfrei durchgeführt werden. Die Rechnung 2016 und das Budget 2017 wurden von den TCS-Mitgliedern einstimmig genehmigt.

Anita Gähwiler, Organisatorin, trat nach neun Jahren aus dem Vorstand zurück. Ebenfalls gab der Seniorenbetreuer Hans Lieberherr nach sechs Jahren seinen Rücktritt bekannt. Die verbleibenden Vorstandsmitglieder sowie der jetzige Präsident, Kurt Brühwiler, stellten sich nochmals für eine Amtsdauer von drei Jahren zur Verfügung. Sie wur-den mit grosser Zustimmung bestätigt.

Kurt Brühwiler