Kritik an Windturbinen

AUSSERRHODEN. Die Stiftung Landschaftsschutz beantragt dem Kanton, auf die Festlegung von Windparkgebieten zu verzichten und stattdessen die Massnahmen des Energiekonzeptes 2008–2015 weiter umzusetzen, wie es in einer Mitteilung heisst. Darin würden 18 Massnahmen vorgeschlagen.

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AUSSERRHODEN. Die Stiftung Landschaftsschutz beantragt dem Kanton, auf die Festlegung von Windparkgebieten zu verzichten und stattdessen die Massnahmen des Energiekonzeptes 2008–2015 weiter umzusetzen, wie es in einer Mitteilung heisst. Darin würden 18 Massnahmen vorgeschlagen. Holzenergie, Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse sollten vermehrt gefördert werden.

Die kleinräumige Appenzeller Hügel- und Voralpenlandschaft würde durch Grosswindanlagen in den geplanten Windparkgebieten Hochalp, Hochhamm und Suruggen massiv verändert. Moderne Windturbinen seien bis zu 200 Meter hoch. Alle drei vorgesehenen Windpärke liegen an Wandergebieten mit einem gut erschlossenen und viel benützten Netz von Wanderwegen, Aussichtspunkten und Berggasthöfen. Die Landschaft sei zusammen mit der Appenzeller Baukultur und Volkstraditionen das Alleinstellungsmerkmal für die touristische Attraktivität.

Der vorgesehene Windparkstandort Hochalp gehöre zum Säntisgebiet und damit dem Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung an. Diese seien das Tafelsilber der schweizerischen Landschaften. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz setzt sich dafür ein, dass sie nicht zugunsten eines schweizweit vergleichsweise kleinen Stromertrags beeinträchtigt werden. (pd)