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"Kraut und Rüben nicht mischen"

Wie wirkt sich der Fall Vincenz auf Raiffeisenbanken im Toggenburg aus? Das "Toggenburger Tagblatt" hat bei Adrian Gmür, VR-Präsident der Raiffeisenbank Unteres Toggenburg, nachgefragt.
VR-Präsident Adrian Gmür, VR Adrian Scherrer (neu), VR Ivo Giger (Rücktritt) sowie Bankleiter Markus Thalmann (von links). (Bilder: Peter Jenni)

VR-Präsident Adrian Gmür, VR Adrian Scherrer (neu), VR Ivo Giger (Rücktritt) sowie Bankleiter Markus Thalmann (von links). (Bilder: Peter Jenni)

Anlässlich der Generalversammlung der Raiffeisenbank unteres Toggenburg äusserte sich VR-Präsident Adrian Gmür zu den Vorwürfen an die Adresse von Pierin Vincenz, Ex-Chef der Raiffeisengruppe.

Herr Gmür, wie schätzen Sie die Auswirkungen auf die Raiffeisengruppe ein?

Adrian Gmür, VR-Präsident Raiffeisenbank unteres Toggenburg.

Adrian Gmür, VR-Präsident Raiffeisenbank unteres Toggenburg.

Aufgrund des aktuellen Kenntnisstandes ist es unwahrscheinlich, dass Raiffeisen aufgrund des Verhaltens von Herrn Vincenz einen finanziellen Schaden erlitten hat, auch nicht die einzelnen Raiffeisenbanken und schon gar nicht die Genossenschafter.

Die Raiffeisenbanken haben einen guten Ruf zu verlieren, macht Ihnen das keine Sorgen?

Raiffeisen geniesst seit Jahren den besten Ruf unter den Schweizer Banken, so lautet jedenfalls das Ergebnis von Marktforschungen. Zweifellos wird dieses Image nun angekratzt, und zwar völlig unabhängig vom Ergebnis der laufenden Verfahren, was ausserordentlich bedauerlich ist.

Wie sind die Raiffeisenbanken von den laufenden Verfahren betroffen?

Die lokalen Raiffeisenbanken stehen mit diesen Verfahren in absolut keinem Zusammenhang. Es ist unbedingt zu vermeiden, Kraut und Rüben zu vermischen, wie dies leider fälschlicherweise passiert. Organisatorisch ist Raiffeisen Schweiz nicht die Konzern- oder Muttergesellschaft, sondern es ist genau umgekehrt. Das aktuelle Problem ist – vielleicht – ein Vincenz- oder ein Raiffeisen-Schweiz-Problem und kein Problem der Raiffeisenbanken. (pjm)

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