Kostüme machen das Theater aus

LICHTENSTEIG. Kleider machen Leute. Dieser Spruch zählt vor allem bei Freilichttheatern, wie beispielsweise dem Stück «Töchter des Robin Hood», das derzeit in Lichtensteig aufgeführt wird. Die Kostüme wurden von Susette Neuweiler nach Entwürfen von Regisseurin Andrea Schulthess geschneidert.

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Für das Kleid von Königin Mathilda liess sich Regisseurin Andrea Schulthess von der englischen Königin Elisabeth I. inspirieren. (Bild: hak)

Für das Kleid von Königin Mathilda liess sich Regisseurin Andrea Schulthess von der englischen Königin Elisabeth I. inspirieren. (Bild: hak)

Andrea Schulthess legt in ihrem Stück «Töchter des Robin Hood» einen besonderen Wert auf auffällige und aufwendige Kostüme. Sie unterstreichen beispielsweise, in welcher Zeit die einzelnen Szenen spielen. Die Regisseurin zeichnete ihre Vorstellungen in einem Buch, ergänzte sie mit Bildern aus Zeitschriften und dem Internet und übergab diese an Kostümbildnerin Susette Neuweiler.

Sechs Meter Spitze

Die ausgebildete Kindergärtnerin hat erstmals für ein Musical an der Kantonsschule, das im Mittelalter spielte, Kostüme genäht. Nun hat sie die rund 25 Kleider für «Töchter des Robin Hood» hergestellt. Dass dies nicht immer ohne Tüfteln ging, erzählt sie am Beispiel des Kleides von Königin Mathilda. Für diesen hat die Kostümbildnerin rund sechs Meter Spitze verwendet und auch Material, das sonst für orthopädische Schienen benützt wird. (red)

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