Kostenteiler gilt nicht mehr

Bei der ersten Lesung zum Justizgesetz im Ausserrhoder Kantonsrat haben sich die Gemeindevertreter gegenüber der Regierung durchgesetzt und sich mit 36 zu 20 Stimmen für eine vollständige Kostenübernahme durch den Kanton ausgesprochen.

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Bei der ersten Lesung zum Justizgesetz im Ausserrhoder Kantonsrat haben sich die Gemeindevertreter gegenüber der Regierung durchgesetzt und sich mit 36 zu 20 Stimmen für eine vollständige Kostenübernahme durch den Kanton ausgesprochen. Neu trägt somit der Kanton die gesamten Kosten, wenn die Justiz bei Kindern oder Jugendlichen eine Massnahme wie beispielsweise die Einweisung in eine geschlossene Anstalt oder eine ambulante Therapie anordnet. Bis anhin hatten sich Kanton und Gemeinden die Kosten geteilt. (bra)