Kontrollierter vermarkten

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1942 erkannten einige weitsichtige Männer, dass das Appenzellerland mit seinem Appenzeller Käse über ein Produkt mit Potenzial verfügt. «Zwar besagen Unterlagen, dass es eine sogenannte Gremplerorganisation schon seit 1916 gab», sagte Direktor Christoph Holenstein. «Doch richtig in Schwung kam die Professionalisierung, als der Bund die kriegswirtschaftlichen Vorschriften erliess. Das hatte zur Folge, dass unser Käse damals noch über den Milchverband St. Gallen-Appenzell kontrollierter vermarktet werden konnte.» 50 Käsereien, 1992 waren es zu Spitzenzeiten 118, produzieren heute durchschnittlich je 180 Tonnen pro Jahr, total plus/minus 9000 Tonnen. (mb)