Konstituierung angepasst

Rolf Huber legt sein Amt als Gemeindepräsident von Nesslau-Krummenau nieder. Durch seinen Rücktritt müssen vorübergehend die Besetzungen verschiedener Gremien angepasst werden.

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nesslau-krummenau. Die Gemeinderatssitzungen und die Bürgerversammlung werden durch den Vice-Präsidenten Köbi Wickli geleitet. Er wird interimsweise auch den Vorsitz der Einbürgerungsräte sowie der Strassenkommission übernehmen. Die Abwasserkommission wird durch Gemeinderat Hans Kuhn geführt. Der Vormundschaftsbehörde wird Vice-Präsidentin Trudi Rutz vorstehen. Das Stimm- und Wahlbüro wird durch Vreni Baumann geleitet. Ebenfalls neu konstituiert hat sich die Viehschaukommission. Gemeinderat Köbi Wickli hat von Rolf Huber das Präsidium übernommen und Mitarbeiter Werner Bollhalder wurde zum Aktuar gewählt. Seit rund einem Jahr nimmt der Nesslauer Reto Egli in der Viehschaukommission Einsitz. Er ersetzt seinen Vater Rosam Egli, welcher neun Jahre in der Viehschaukommission mitwirkte. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, während der Vakanz des Gemeindepräsidiums allfällige Anfragen, Anliegen und Eingaben an die Gemeinderatskanzlei Nesslau-Krummenau, 9650 Nesslau (Telefon 071 995 60 34, Erreichbarkeit vormittags) zu richten.

Karl Schwendener hilft aus

Durch die Demission des Gemeindepräsidenten Rolf Huber werden der Gemeinderat, die Verwaltung und insbesondere auch die Ratsschreiberin Doris Gmür mit zusätzlichen Arbeiten belastet. Damit während der Vakanz des Gemeindepräsidiums etwas Luft geschaffen werden kann, wurde der ehemalige Ratsschreiber der Gemeinde Alt St. Johann, Karl Schwendener, angefragt, ob er die Gemeinderatskanzlei und bei Bedarf die Bauverwaltung in ihrer Arbeit unterstützen würde. Durch seine langjährige Tätigkeit auf der Gemeindeverwaltung Alt St. Johann bringt Karl Schwendener das nötige Rüstzeug mit. Karl Schwendener hat zugesagt. Er ist ab 1. Januar 2011 in einem Pensum von 40 Prozent auf der Gemeindeverwaltung Nesslau-Krummenau angestellt.

Stellenprozente angehoben

Für die Abteilungen Gemeinderatskanzlei, Sozialamt und Vormundschaftssekretariat stehen der Verwaltung insgesamt 140 Stellenprozente zur Verfügung. Da seit der Gemeindefusion in diesen Bereichen eine permanente Arbeitsüberlastung besteht, wurden Vergleiche mit in etwa gleich grossen Gemeinden im Kanton St. Gallen gezogen. Diese haben gezeigt, dass die 140 Stellenprozente äusserst knapp bemessen sind und eine entsprechende Erhöhung mehr als gerechtfertigt ist. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die Stellenprozente von Mitarbeiterin Marianne Scherrer-Bösch ab 1. Januar 2011 für die nächsten zwei Jahre von bisher 40 auf 50 zu erhöhen. Auch mit den vorübergehenden 150 Stellenprozenten wird immer noch mit einer schlanken Variante gefahren. (gem)

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