Kommentar
Gemeinderatswahlen Herisau: Stefanie Danner einzuholen wird schwierig

Am Sonntag fand in Herisau der erste Wahlgang für den vakanten Gemeinderatssitz statt. Die parteilose Stefanie Danner verpasste das absolute Mehr um nur 89 Stimmen und sicherte sich über 550 Stimmen mehr als ihre beiden Kontrahenten. Für Letztere könnte die Aufholjagd schwierig werden.

Ramona Koller
Ramona Koller
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In Herisau kommt es zum zweiten Wahlgang. Für die um mehr als 550 Stimmen unterlegenen Kontrahenten von Stefanie Danner könnte die Aufholjagd schwierig werden.

In Herisau kommt es zum zweiten Wahlgang. Für die um mehr als 550 Stimmen unterlegenen Kontrahenten von Stefanie Danner könnte die Aufholjagd schwierig werden.

Martina Basista

Während Stefanie Danner jubelt, überlegen sich ihre beiden unterlegenen Kontrahenten, ob sie am 2. Wahlgang überhaupt teilnehmen sollen. Die FDP dürfte ausserdem den Wahlkampf genau analysieren.

Nach dem Verlust des Gemeinderatssitzes 2019 und der nicht erfolgten Wahl von Sandra Nater ins Gemeindepräsidium ist dies das dritte Mal innert drei Jahren, dass ein Wahlergebnis für die Liberalen nicht zufriedenstellend ausfällt.

Danner findet bei jeder Partei etwas, das sie unterstützen kann. Dies mag beliebig wirken, trifft aber scheinbar ein Bedürfnis des Stimmvolks. Dennoch betrug die Stimmbeteiligung nur 28,8 Prozent. Dies könnten nun Monika Baumberger und Patrik Kobler für sich nutzen. Gelingt es ihnen, genügend Leute zu mobilisieren, um Danner einzuholen?

Allenfalls könnten sich die FDP und das Gewerbe im 2. Wahlgang auch auf eine gemeinsame Kandidatur einigen und so die Kräfte bündeln.

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