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Komitee will Rechtsmittel nutzen

Im Kampf um das geplante Asyldurchgangszentrum in Walzenhausen könnte ein längerer Rechtsstreit bevorstehen. Das Komitee «Anwohner Sonneblick» will alle juristischen Mittel ausschöpfen.
Jesko Calderara

WALZENHAUSEN. Das Komitee «Anwohner Sonneblick» wendet sich in einem offenen Brief an die Bevölkerung in Walzenhausen. Im Schreiben halten die Kritiker eines Asyldurchgangszentrums an ihren Forderungen fest. Unter dem Slogan «maximal 45 Personen für maximal zwei Jahre» fordern sie eine Redimensionierung des Projekts. Das Komitee kündigt an, dass es alle juristischen Mittel ausschöpfen will. Es wolle «überdimensionalen Vorstellungen» entgegenwirken. Als mögliche Massnahmen nennt das Komitee Zweitexpertisen oder ein Referendum. Vermutlich stehe ein langer Weg bevor, um die «rechtmässigen Bürgerrechte» einzufordern. In einer Zeit, in der humanitäre Katastrophen im Ausland an der Tagesordnung seien, solle geholfen werden, schreibt das Komitee weiter. Das eigene Land dürfe dabei aber nicht ausser Acht gelassen werden. Es könne nicht sein, dass sich ein 2000-Einwohner-Dorf wie Walzenhausen für ein solch überdimensionales Projekt verpflichten müsse.

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