Königs-Fanfare in der Kirche

Die Kirche im Mosnang ist bis auf wenige Plätze gefüllt, als die Musikgesellschaft und der Männerchor die «königlichen Fanfaren» und den «Dreikönigsmarsch» intonieren.

Adi Lippuner
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Gemeinsamer Auftritt in der Pfarrkirche: Die Musikgesellschaft und der Männerchor Mosnang. (Bild: Adi Lippuner)

Gemeinsamer Auftritt in der Pfarrkirche: Die Musikgesellschaft und der Männerchor Mosnang. (Bild: Adi Lippuner)

MOSNANG. Für knapp zwei Stunden innehalten, die vorweihnachtliche Hektik vergessen und ganz einfach Musik und Gesang geniessen: Dies wurde am Samstagabend in der Mosnanger Pfarrkirche geboten. Die Musikgesellschaft unter der Leitung von Stefan Brändle und der Männerchor, dirigiert von Josef Bernet hatten zum gemeinsamen Konzert eingeladen.

Junge integrieren

Sowohl Ruth Schönenberger, die Präsidentin der Musikgesellschaft, als auch ihr Männerchorkollege Bruno Fischbacher zeigten sich über den Grossaufmarsch erfreut. «Damit ein abwechslungsreiches Programm einstudiert werden kann, braucht es den Einsatz aller, vor allem aber braucht es Junge, welche die Tradition weiterführen», sagte Ruth Schönenberger. Deshalb wies sie mit Stolz darauf hin, dass im Herbst 13 Jungbläser die Prüfung gemäss Reglement bestanden haben und nun im Korps mitspielen dürfen. Und so konnte sich das Publikum auf die Darbietungen von 41 Aktiven bei der Musikgesellschaft und 31 Sänger freuen. Durchs Programm führten erstmals Barbara und Jeanette Willi. Passend zur Jahreszeit erklang zu Beginn «Royal Fanfare», also königliche Fanfaren, dann der Marsch «Benedictus» um dann einen musikalischen Ausflug in die Barockzeit mit der dreiteiligen «Festive Baroque Suite» zu unternehmen.

«Königliche» Darbietungen

Die kraftvollen Männerstimmen intonierten «Wie gross bist du» und «Von guten Mächten wunderbar geborgen», um dann gemeinsam mit der Musikgesellschaft ein weiteres, königliches Stück, den «March oft The Three Kings» (Dreikönigsmarsch) darzubieten. Ebenfalls gemeinsam von Musikgesellschaft und Chor aufgeführt wurde «Amazing Grace» und das von Martin Luther komponierte «Vom Himmel hoch». Beschwingt erklang dazwischen «Goodbye my Love Goodbye», von der Musikgesellschaft und das Lied «Fröhliche Weihnachtszeit» vom Männerchor. Sozusagen der krönende Abschluss war dann der Einbezug des Publikums mit «Hört der Engel helle Lieder» und «O du fröhliche». Zudem fand auch die während den kurzen Pausen erzählte Geschichte der beiden Hirten Jakob und Simon ein gutes Ende. Nach langer Suche wurde das vermisste Lamm gefunden – passend zur Jahreszeit im Stall von Bethlehem.