Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

König Fussball regiert wieder im Appenzellerland

Dieses Wochenende starten viele Appenzeller Fussballvereine in die Rückrunde. Die Trainer haben für den Rest der Saison verschiedene Ziele. Während manche ihr Team im Soll sehen, sind einige mit den bisherigen Resultaten unzufrieden.
Yann Lengacher
Der FC Herisau musste auf die Rückrunde hin seinen Topskorer Orcun Cengiz (links) ziehen lassen. (Bild: Lukas Pfiffner)

Der FC Herisau musste auf die Rückrunde hin seinen Topskorer Orcun Cengiz (links) ziehen lassen. (Bild: Lukas Pfiffner)

Marcel Engetschwiler (Bild: CAL)

Marcel Engetschwiler (Bild: CAL)

FC Herisau - Einen gewichtigen Abgang verkraften

«Nach dem Abgang von Orcun Cengiz gilt es, die Last in der Offensive auf mehrere Schultern zu verteilen und konsequenter den Abschluss zu suchen», sagt Marcel Engetschwiler. Der Trainer des FC Herisau muss seinen Topskorer zum FC Uzwil Serben ziehen lassen. Ein Abgang, der schwer wiegen könnte. Cengiz traf in der Hinrunde acht Mal und befindet sich damit auf dem fünften Rang der Torschützenliste. Der FC Herisau liegt in der zweiten Liga auf dem elften Rang und somit unter dem Strich. Mit dem Verlauf der bisherigen Saison könne Engetschwiler nicht zufrieden sein. «Unser Saisonziel ist weiterhin ein Platz im vorderen Mittelfeld», sagt er. Morgen startet der FC Herisau um 15 Uhr zu Hause gegen den FC Arbon in die Rückrunde. Engetschwiler möchte einen Sieg: «Am liebsten zu Null.»

Patrik Lenzi (Bild: PD)

Patrik Lenzi (Bild: PD)

FC Appenzell - Gegen die besten Vier punkten

Der Drittligist FC Appenzell hat einen, wie Trainer Patrik Lenzi sagt, «miserablen» Saisonstart hinter sich. Die ersten drei Partien gingen allesamt verloren. KF Dardania St. Gallen, gegen das die Appenzeller zum Rückrundenauftakt antreten, konnte in der Hinrunde aber geschlagen werden. Den Sieg aus dem Hinspiel wolle man bestätigen, sagt Lenzi. Mit drei Punkten aus dem Auswärtsspiel vom Sonntag würde der FC Appenzell am Gegner vorbeiziehen, der den 6. Rang belegt. So wäre man dem Saisonziel bereits einen Schritt näher. «Wir möchten den fünften Rang erreichen», sagt Lenzi. Zudem wolle er die Mannschaften auf den ersten vier Plätzen fordern und auch gegen sie punkten. Besser werden müsse dazu das Defensivverhalten seiner Mannschaft.

Christian Huber (Bild: PD)

Christian Huber (Bild: PD)

FC Speicher - Zwei gefühlte Neuzugänge

Grundsätzlich sei man mit der Hinrunde sehr zufrieden, da die Punkteausbeute in dieser Saison besser war als im Vorjahr. «Wir sind in der dritten Liga angekommen», bringt es Trainer Christian Huber auf den Punkt. In der Rückrunde wolle man versuchen, den aktuellen Tabellenplatz zu halten und die Saison im gesicherten Mittelfeld abzuschliessen. Momentan liegt der FC Speicher mit einem komfortablen Vorsprung von elf Punkten auf Rang acht. Huber darf in der Rückrunde auf den gleichen Kader zählen und muss keine Abgänge hinnehmen. Mehr noch: «Nach längerer Verletzung kehren zwei Spieler zurück, welche für uns wie Neuzugänge sind.» Um 18.30 Uhr geht es morgen daheim gegen den FC Balzers. «Wir erwarten drei Punkte, auch wenn es nicht einfach wird», so Huber.

Emilio Knecht (Bild: PD)

Emilio Knecht (Bild: PD)

FC Heiden - Defensive für den Ligaerhalt verbessern

«Um den Ligaerhalt zu erreichen, muss die defensive Stabilität verbessert werden. Wir haben zu viele Gegentore erhalten», sagt Emilio Knecht. 39-mal musste der Heidler-Torwart diese Saison bereits hinter sich greifen, nur das Tabellenschlusslicht bekam mehr Gegentore. Dennoch befinden sich die Aufsteiger im Soll. Der Ligaerhalt, den der Drittligist vor der Saison als Ziel herausgegeben hat, ist weiterhin möglich. Momentan rangieren die Heidler auf dem zehnten Rang, mit einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. «Im Idealfall ergattern wir drei Punkte», sagt Knecht zum Spiel vom Sonntag. Um 15 Uhr geht es auswärts gegen den Tabellenführer FC Rheineck. Die Rheinecker wissen, wie man verteidigt: Sie haben mit nur acht Gegentoren die beste Verteidigung der Liga.

Marco Pola (Bild: PD)

Marco Pola (Bild: PD)

FC Teufen - Top-Sturm der Liga will weiter angreifen

Der FC Teufen gehört aktuell zur Spitzengruppe der dritten Liga und rangiert auf dem vierten Tabellenplatz. Auf den Tabellenführer FC Rheineck beträgt der Rückstand nur vier Punkte. «Die ersten vier Teams werden bis zum letzten Spieltag den Aufstieg unter sich ausmachen», sagt Trainer Marco Pola. Bis zum Schluss wolle man vorne mitspielen. Mit 48 Toren stellt der FC Teufen den ligaweit besten Angriff. Zwölf Tore schoss alleine Lukas Kern, der momentan von der Spitze der Torschützenliste grüsst. Pola möchte am taktischen Prinzip der Hinrunde, das an den FC Liverpool erinnert, nicht rütteln: Teufen will weiterhin den Ball in der gegnerischen Platzhälfte jagen und einen temporeichen Spassfussball pflegen. Morgen spielen Polas Mannen um 14 Uhr zu Hause gegen den FC Sevelen.

Lui Pedaci (Bild: PD)

Lui Pedaci (Bild: PD)

FC Bühler - Keine Geschenke mehr verteilen

Der Viertligist FC Bühler blickt auf eine sehr schwierige Hinrunde zurück. Der Verein steht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und konnte nur einen Punkt verbuchen. Trainer Lui Pedaci zeigt sich aber kämpferisch: «Ich bin überzeugt, dass wir das eine oder andere positive Resultat einfahren werden.» Es gelte zu bedenken, dass man in der Hinrunde tonnenweise Geschenke verteilt habe. In den kommenden Spielen müsse der FC Bühler deshalb während 90 Minuten die Konzentration aufrechterhalten und auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen. In die Rückrunde starten die Bühler am 14. April auswärts gegen den FC Rotmonten. In der Hinrunde verlor man zu Hause nach einer frühen roten Karte nur knapp mit 1:2. «Ein Sieg wäre erstrebens- und wünschenswert», sagt Pedaci.

Georg Gülünay (Bild: PD)

Georg Gülünay (Bild: PD)

FC Urnäsch - Junge Spieler ans Team heranführen

«Wir wollen genau gleich weitermachen wie in der Hinrunde», sagt Georg Gülünay. Das bedeute Spass haben und Fussball spielen. Zudem wolle Gülünay weiterhin jungen Spielern die Möglichkeit geben, in der vierten Liga Spielpraxis zu sammeln. Bisher hat sich der FC Urnäsch wacker geschlagen. Er steht mit 15 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Der nächste Verfolger, der FC Winkeln, hat gleich viele Punkte, aber ein schlechteres Torverhältnis und mehr Strafpunkte. «Mit etwas mehr Glück und Cleverness könnten wir den einen oder anderen Punkt mehr auf dem Konto haben», sagt Gülünay. Seine Mannschaft soll künftig unnötige Fehler vermeiden und mutiger angreifen. Am 13. April beginnt für die Urnäscher die Rückrunde mit dem Derby gegen die zweite Mannschaft des FC Appenzell.

Mathias Speiser (Bild: PD)

Mathias Speiser (Bild: PD)

FC Bühler Frauen - Verfolger ist näher gekommen

Die Erstligistinnen des FC Bühler sind bereits letzten Samstag in die Rückrunde gestartet. Sie unterlagen dem heimstarken FC Thusis-Cazis auswärts knapp mit 3:4. Somit ging gleich zum Beginn der Rückrunde ein sehr wichtiges Spiel verloren. Die Bühlerinnen sind in der Tabelle zwar nicht weiter nach unten gerutscht und liegen immer noch auf Rang acht. Allerdings sind sie nun punktgleich mit dem FC Appenzell – und ihrem letzten Gegner FC Thusis-Cazis, der auf einem Abstiegsplatz liegt. Trainer Mathias Speiser möchte mit dem Abstieg möglichst wenig zu tun haben und Rangierungen gut machen: «Wir möchten uns im Mittelfeld der Tabelle etablieren.» Auch wenn man wisse, dass andere Teams ebenfalls sehr ambitioniert seien. Es gelte, die eigenen Fähigkeiten konstant abzurufen.

Juan Isler (Bild: PD)

Juan Isler (Bild: PD)

FC Appenzell Frauen - Zittern zum Rückrundenstart

Auch die Erstligistinnen des FC Appenzells hatten schon letztes Wochenende ihr erstes Rückrundenspiel. Mit dem 3:2-Heimsieg über den FC Sempach gelang ein Erfolg gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Ein Zittersieg: Obwohl die Appenzellerinnen zur Pause drei Tore Vorsprung hatten, liessen sie die Sempacherinnen nochmals herankommen. Nichtsdestotrotz befinden sich nun die Appenzellerinnen statt der Sempacherinnen auf dem rettenden neunten Platz. Damit gelang ein Schritt in Richtung Ligaerhalt, das Ziel der Aufsteigerinnen. Trainer Juan Isler ist mit der bisherigen Saison unzufrieden: «Wir haben in der Hinrunde oft viel Lehrgeld bezahlt und uns unter Wert verkauft.» Am Sonntag geht es auswärts gegen den FC Winterthur.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.