Knappe Entscheidung im Finalspiel

Am Wochenende wurde im Curlingzentrum der 41. Preis von Wildhaus ausgetragen Nachdem wir ja bis jetzt wirklich keinen echten Sommer gehabt haben, ist es auch nicht verwunderlich, wenn in Wildhaus schon wieder Curling gespielt wird.

Peter Herzog
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Das Wildhauser Team mit Urs Fischbacher, Heidi Strickler, Stefan Strickler und Skip Walter Reich (von links) gewann den Preis von Wildhaus. (Bild: pd)

Das Wildhauser Team mit Urs Fischbacher, Heidi Strickler, Stefan Strickler und Skip Walter Reich (von links) gewann den Preis von Wildhaus. (Bild: pd)

Am Wochenende wurde im Curlingzentrum der 41. Preis von Wildhaus ausgetragen

Nachdem wir ja bis jetzt wirklich keinen echten Sommer gehabt haben, ist es auch nicht verwunderlich, wenn in Wildhaus schon wieder Curling gespielt wird. Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen mit unseren Gästen und präsentierte Wildhaus wenigstens am Sonntag von der sonnigen Seite. 14 Mannschaften, davon fünf Teams aus Bayern, spielten um den Pokal «Preis von Wildhaus».

In der ersten Runde gab es mit Ausnahme eines Unentschiedens klare Gewinner. In der zweiten Runde am Samstagnachmittag ging es für die Verlierer des Startspiels bereits um die Frage, wer am Sonntag früh aus den Federn musste. Da gab es schon knappere Resultate. Nach zwei Runden hatten vier Teams je vier Punkte und spielten am späteren Sonntagvormittag um den Finaleinzug: Riessersee/Schöpp gegen Uzwil/Hegner und Füssen/Kapp gegen Wildhaus/Reich. Die anderen Wildhauser Mannschaften liessen den Gästen den Vortritt und belegten Plätze in der zweiten Ranglistenhälfte.

In Runde 3 führte Riessersee vor dem letzten End mit einem Stein Vorsprung, hatte aber nicht den letzten Stein zum Spielen. Die Uzwilerinnen mussten also mindestens einen Stein schreiben, um noch einen Punkt zu ergattern. Mit einem sensationellen letzten Stein gelang es ihnen aber sogar, zwei Steine zu schreiben und somit als Sieger der Partie in der Finalrunde um den Turniersieg zu kämpfen. In der anderen Partie Füssen 3 gegen Wildhaus 3 ging es ebenfalls sehr knapp zu und her, und die Wildhauser siegten schliesslich ebenfalls mit einem Stein Vorsprung.

Im Final spielten somit die Uzwilerinnen mit Skip Ursi Hegner gegen Wildhaus 3 mit Skip Walter Reich. Auch diese Partie war äusserst spannend, und vor dem letzten End hatten beide Teams je acht Steine geschrieben, wobei im letzten End die Uzwilerinnen den Vorteil des letzten Steines hatten. Walters letzter Stein war zwar shot geworden, aber nicht ganz hinter der Guard versteckt. Der letzte Stein der Uzwilerinnen curlte etwas zu wenig: er stiess zwar den Wildhauser Shot weg, aber der Stein blieb nicht liegen. Somit mussten die zwei anderen fast gleich liegenden Steine das Spiel entscheiden. Nach zweimaligem Messen entpuppte sich schliesslich der Wildhauser Stein als geringfügig besser, und so gab es den ersten einheimischen Turniersieg beim Preis von Wildhaus seit Jahren.

Vielen Dank an unsere Turnier-Donatoren Gewerbe Wildhaus-Alt St. Johann, dem Eismeister Martin für das gute Eis, der Crew vom Eisbärstübli und an den Spielleiter Max.