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Knall am Kronberg: Luftseilbahn-Geschäftsführer Markus Koster per sofort weg

Wegen unterschiedlicher Vorstellungen bezüglich der Geschäftsentwicklung hat sich die Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG von ihrem Geschäftsführer Markus Koster getrennt. Der 43-Jährige war seit 2018 beim Unternehmen tätig gewesen.
Unruhige Zeiten bei der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG: Es kommt zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. (Bild: Mea McGhee)

Unruhige Zeiten bei der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG: Es kommt zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. (Bild: Mea McGhee)

Überraschend teilte die Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG mit, dass sie sich aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen bezüglich Geschäftsführung und -entwicklung von Geschäftsführer Markus Koster getrennt hat. Überraschend zumindest für Aussenstehende. Wie Verwaltungsratspräsident Markus Wetter auf Anfrage hin bekanntgab, habe sich dieser Schritt intern schon länger angekündigt.

Wichtig war ihm jedoch, zu betonen, dass das Arbeitsverhältnis in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst werde. «Mir ist es ein grosses Anliegen, mit Mitarbeitenden in einem freundschaftlichen Verhältnis auseinanderzugehen, sollten sich die Wege trennen», so Wetter weiter. Koster verhalte sich kooperativ und werde einzelne Projekte wie beispielsweise den Erlebnispark an der Talstation bis zum Ende seiner Kündigungsfrist weiter betreuen. Die operative Leitung hat der 43-Jährige jedoch per sofort an Hannes Göldi aus Teufen abgetreten. Dieser übernimmt die Geschäftsführung ad interim, bis die Stelle neu besetzt werden kann. Dies werde mittelfristig geschehen, so der Verwaltungsratspräsident. «Die Rekrutierung erfolgt voraussichtlich in den nächsten Monaten. Der Verwaltungsrat wird sich sehr sorgfältig mit einer neuen Nachfolge auseinandersetzen.»

Grosses Engagement wird gefordert

Denn: «Ein wenig Pech» habe man in der Vergangenheit mit der Besetzung der Stelle des Geschäftsführers gehabt, so Wetter. Markus Koster hatte erst Anfang 2018 sein Amt bei der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG angetreten. Noch kürzer blieb seine Vorgängerin Kathrin Weber. Sie trat die Stelle im Juli 2017 an und reichte die Kündigung in der Probezeit bereits wieder per Dezember jenes Jahres ein. Wetter betonte, dass beide Abgänge aus unterschiedlichen Motiven eingegeben wurden. «Es ist alles echt unglücklich gelaufen», resümierte der Verwaltungsratspräsident.

Die Geschäftsführung ist anforderungsreich. Es steht die Implementierung der Strategie 2025 an. Was diese genau beinhaltet, wollte Wetter nicht ausführen. Ein erstes Projekt ist aber bereits gestartet: Zusammen mit der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) wird die Parkfläche aufgewertet und mit einem Solar-Faltdach ausgerüstet. Die Eröffnung ist auf nächstes Frühjahr geplant. Herauszuhören war bei Wetters Ausführungen, dass noch verschiedene weitere Attraktionen eingeführt werden sollen, um das Unternehmen attraktiv erscheinen zu lassen, auch wenn das Wetter für einen Ausflug nicht mitspielen sollte. Zuerst müssten hierfür jedoch intern die notwendigen Prozesse eingeleitet und der Verwaltungsrat überzeugt werden, damit zusätzliche finanzielle Mittel gesprochen werden. Ein grosses Engagement brauche es in den kommenden Monaten und Jahren, so Wetter. (asz)

Nicht mehr im Amt: Markus Koster. (Bild: pd)

Nicht mehr im Amt: Markus Koster. (Bild: pd)

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