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Klinik am Rosenberg in Heiden bewegt sich in schwierigem Umfeld

Die Klinik am Rosenberg schliesst das vergangene Geschäftsjahr mit einem Gewinn. Die Verlagerung von Stationär zu Ambulant fordert die Hirslanden-Gruppe.
Martin Schneider
Sacha Geier, Direktorin der Klinik am Rosenberg in Heiden (Mitte), Hirslanden-CEO Ole Wiesinger (links) und Finanzchef Andreas Kappeler. (Bild: Martin Schneider)

Sacha Geier, Direktorin der Klinik am Rosenberg in Heiden (Mitte), Hirslanden-CEO Ole Wiesinger (links) und Finanzchef Andreas Kappeler. (Bild: Martin Schneider)

Sowohl der Ableger in Heiden als auch die gesamte Hirslanden-Gruppe bewegen sich in einem schwierigen geschäftlichen Umfeld. Dieser Punkt wurde an der Generalversammlung der Liegenschaftsgesellschaft Klinik am Rosenberg AG, welche die Immobilien an die Hirslanden-Gruppe vermietet, am Mittwochabend klar.

Als Eckpunkte des schwierigen Umfeldes nannte Ole Wiesinger, CEO der gesamten Privatklinikgruppe, einerseits die seit anfangs Jahr angepassten Tarmed-Tarife. Andererseits beschäftigen auch die vermehrt ambulant ausgeführten Operationen. Spitäler in der ganzen Schweiz hätten durch Letztere spürbar weniger stationäre Patienten. Gemäss Ole Wiesinger sind aufgrund dieser Entwicklung sowohl bei privaten wie auch bei öffentlichen Spitälern Rückgänge bei den Einnahmen erkennbar. Um in diesem Umfeld bestehen zu können, gibt es für den CEO nur ein Credo: «Wir müssen bei der Hirslanden noch effizienter werden.» Wiesinger zeigte sich aber überzeugt davon, dass die Hirslanden für die Zukunft gerüstet sei, um im schwierigen Umfeld bestehen zu können. «Wir haben die geeigneten Rezepte.»

Sacha Geier, Direktorin der Klinik am Rosenberg, konnte auf ihr erstes Jahr in dieser Funktion zurückblicken. «Den Wissenstransfer an unser junges Team habe ich als sehr herausfordernd in Erinnerung», sagte sie. Der Wissenstransfer war nötig geworden, weil der Direktor und die Direktionsassistentin 2017 in Pension gegangen sind. «Wir konnten die höchste Patienten- und auch Mitarbeiterzufriedenheit über die gesamte Hirslanden-Gruppe beibehalten», so Sacha Geier. Für die Direktorin ist dies der Beweis dafür, dass das Wechseljahr zufriedenstellend über die Bühne gegangen sei und das neue Team gut arbeite. Die Traktanden der Generalversammlung lösten bei den Aktionärinnen und Aktionären keinen Diskussionsbedarf aus. Der Geschäftsbericht wurde einstimmig angenommen, wie auch die Entlastung des Verwaltungsrates.

Leicht höherer Gewinn als im Vorjahr

Trotz des schwierigen Umfeldes konnte die Klinik am Rosenberg auf ein solides Geschäftsjahr zurückblicken. Die Erfolgsrechnung schloss mit einem Gewinn von knapp 305000 Franken und fiel damit sogar noch leicht höher aus als im Vorjahr. Die Jahresrechnung passierte die Generalversammlung ohne Gegenstimmen. Im Anschluss an die Traktanden referierte der Arzt Stephan Gmeiner über minimalinvasive OP-Techniken in der Wirbelsäulenchirurgie. (mas)

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