«Kleine Schweiz an der Lenk»

Seit 27 Jahren ist der Ipsacher Rolf Kaufmann mit dem Schweizerischen Jugendskilager verbunden. Seit 2011 steht er als ehrenamtlicher Lagerleiter an vorderster Front.

Pd
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Lagerleiter Rolf Kaufmann mit Teilnehmenden des Jugendskilagers an der Lenk. Bild: Flurin Bergamin

Lagerleiter Rolf Kaufmann mit Teilnehmenden des Jugendskilagers an der Lenk. Bild: Flurin Bergamin

Seit 27 Jahren ist der Ipsacher Rolf Kaufmann mit dem Schweizerischen Jugendskilager verbunden. Seit 2011 steht er als ehrenamtlicher Lagerleiter an vorderster Front. Dass das grösste J+S-Schneesportlager viel mehr als nur während der ersten Kalenderwoche in Kaufmanns Leben präsent ist, verrät er im Interview.

Rolf Kaufmann, Sie halten alle Fäden zusammen. Was beinhaltet Ihre Funktion als Juskila-Lagerleiter?

Mit der Projektleiterin von Swiss-Ski, Marie Bloch, plane, organisiere und koordiniere ich die Aufgaben vor und im Lager. Vor dem Lager sind das unter anderem die Ausschreibung, Auslosung und Organisation der J+S-Fortbildung für die Leitenden. Aufs Lager bezogen gilt es dann die Puzzlestücke zusammenzufügen: Unterkünfte für 600 Kinder und 150 Helfer, Verpflegung, Suche und Einteilung der Leitenden, Information an die Kinder und ihre Eltern, Planung der Anreise.

Ein wichtiges Puzzlestück bilden die 150 ehrenamtlichen Leitenden, die im Einsatz stehen.

Absolut! Das Juskila ist gelebte Teamarbeit. Das eingespielte Team der Leitenden, die leidenschaftliche Unterstützung von Swiss-Ski, dem Hauptsponsor, den Co-Sponsoren, den Partnern sowie der vielen Paten machen die Umsetzung eines derart grossen Lagers überhaupt erst möglich. Dadurch durften während den vergangenen 75 Jahren über 45 000 Kinder eine unvergessliche Schneesportwoche erleben.

Das Juskila ist demnach auch eine wichtige Plattform zur Förderung des Breitensports?

Wir wollen den Jugendlichen eine einzigartige Lagerwoche bieten, Begegnungen ermöglichen, die Sprachvielfalt der Schweiz weitergeben und gemeinsam Freude beim Schneesport haben. Der Schneesport soll als Kulturgut und die Gemeinschaft gefördert werden.

Was sind Ihre Wünsche für das bevorstehende Lager?

Ich wünsche mir für die «kleine Schweiz» an der Lenk viele Begegnungen, Freundschaften über die Sprachgrenzen hinaus und einzigartige Erlebnisse in der Natur. Natürlich wünsche ich uns allen viel Schnee für eine unfallfreie und unvergessliche Schneesportwoche.