Kleine Kappen in grosser Kappe

Am Samstag hat das Tageszentrum Toggenburg im Kraftwerk Krummenau einen Kappenverkaufstag veranstaltet. Interessierte konnten eine selbstgestrickte Kappe erwerben oder einfach einen Blick ins Tageszentrum Toggenburg werfen.

Matthias Giger
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KRUMMENAU. Die überdimensionale Kappe im Hauptraum des Tageszentrums Toggenburg ist das Werk von Nutzerinnen und Nutzern. «Wir fragten uns, wie wir die selbst gestrickten Kappen am besten ausstellen könnten. Da hatte jemand die Idee, dass sie in einer riesigen Kappe schön zur Geltung kommen», erzählt Jürg Nef, der das Tageszentrum Toggenburg leitet. «Nachdem die Idee geboren war, haben wir uns überlegt, wie wir diese Kappe bauen können.

Etwas Grips nötig

«Das ist gar nicht so einfach gewesen und uns erst nach mehreren Versuchen geglückt», führt Jürg Nef aus. Zuerst errichteten sie das Gerüst aus Eschen-Leisten, dann strickten sie die Kappe mit zwei Rundstricknadeln aus Schaumstoff mit einem Kopf aus einer PET-Flasche. «Für das Stricken der grossen Kappe hätten wir nur einen Tag gebraucht. Bis wir herausfanden, wie wir die Baute am besten anpacken, benötigten wir aber einige Zeit», erzählt er.

Anstatt Tag der offenen Tür

«Der Verkauf der Kappen steht nicht im Vordergrund. Wir haben zwar schon einige Kappen und Strickjacken verkauft und der Gewinn kommt in unsere Ausflugskasse. Was wir bezwecken wollten ist aber mehr, dass wir einen Tag für die Nutzerinnen und Nutzer, ihre Familienangehörigen und für Interessierte veranstalten wollten, keinen schlichten Tag der offenen Tür», erläutert Jürg Nef. Zwei Bekannte der fleissigsten Kappenstrickerinnen machten Musik. Das Projekt sei von allen gut aufgenommen worden. «Es entwickelte eine richtige Eigendynamik», so Jürg Nef.

Was mit der grossen Tüll-Kappe und den teilweise handgestrickten Kappen passiert, darüber habe man sich noch keine Gedanken gemacht. Wir werden es wohl noch eine Weile so lassen. Wer Lust hat, kann bei uns vorbei schauen und eine Kappe kaufen.

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