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Kleine Artisten, grosse Künstler

Für Kinder aus drei Ausserrhoder Gemeinden findet derzeit ein Zirkuslager in der Mehrzweckhalle von Schönengrund statt. Das Gelernte – etwa Akrobatik, Zauberei und Jonglieren – werden die Kinder morgen Abend bei ihrer Zirkusshow präsentieren.
Miranda Diggelmann
Grimassen schneiden können sie gut - die Kinder haben sichtlich Spass an ihrer Clown-Rolle. (Bild: Miranda Diggelmann)

Grimassen schneiden können sie gut - die Kinder haben sichtlich Spass an ihrer Clown-Rolle. (Bild: Miranda Diggelmann)

In der Mehrzweckhalle von Schönengrund geht es derzeit wild zu und her. In der einen Ecke üben Kinder Clown-Nummern und Purzelbäume auf dem Mini-Trampolin, in der anderen wird fleissig jongliert, auf Fässern balanciert und Akrobatik geübt. 24 Kinder aus den Gemeinden Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt üben sich hier als Zirkusartisten. Diana Kunz, Lehrerin aus Schwellbrunn, und Irene Waldburger, Jugileiterin, ebenfalls aus Schwellbrunn, lancierten dieses Jahr erstmals ein Zirkuslager für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. «Wir wollten für Kinder aus der Umgebung ein neues Angebot im Bereich Freizeitbeschäftigung während der Sommerferien schaffen», sagt Diana Kunz. Das Zirkuslager findet diese Woche noch bis Freitag statt. «Unser Angebot ist auf Anklang gestossen, wir sind nämlich ausgebucht», ergänzt Irene Waldburger freudig. Das Lager sei ideal für kleine Kinder, da es diesen möglich ist, während der ganzen Woche zu Hause zu übernachten. Und trotzdem würden die Kinder so bereits etwas ins Lagerleben eingeführt.

Weil das Betreuen und Unterrichten von 24 Kindern zu zweit etwas schwierig wäre, werden Irene Waldburger und Diana Kunz von zwei Oberstufenschülerinnen und einer Freundin unterstützt. Alle arbeiten ehrenamtlich. Finanzielle Unterstützung bekommen sie vom J+S-Amt. Das Zirkuslager kostet pro Kind nur 90 Franken, womit die Miete der Mehrzweckhalle und das Mittagessen gedeckt werden. Wenn die Kinder diese Woche in der Mehrzweckhalle am Morgen jeweils ankommen, allesamt motiviert und im Turndress gekleidet, gibt es für die jungen Artisten zuerst jeweils ein Einturnen. «Das spielerische Einwärmen dient unter anderem auch dem Kennenlernen», erklärt Diana Kunz. Sie arbeitete früher im Kinderzirkus Robinson und hat dementsprechend viel Erfahrung in der Zirkusszene und weiss, wie man den Kindern die Kunststücke beibringt.

Nach dem Einturnen geht es weiter mit Akrobatikübungen – mal einfach, mal etwas anspruchsvoller. Akrobatik ist eine der vielen Disziplinen, welche die Kinder diese Woche einstudieren. Des Weiteren können die Kinder dann zwischen den Disziplinen Balance, Mini-Trampolin, Jonglieren, Zaubern, Clown, Seillaufen mit Tanz oder Trapez und Akrobatiktücher entscheiden. Diese Zirkusnummern werden jeweils am Nachmittag einstudiert. Dazwischen gibt es ein Mittagessen, entweder im Restaurant Schäfle oder im Restaurant Ochsen.

Vier Zirkusnummern für jedes Kind

Jedes Kind darf vier Bereiche aus den vielen Disziplinen auswählen. «Auf spielerische Art und Weise bringen wir den Kindern ihre ausgewählten Disziplinen bei. Wichtig ist, dass sie dabei stets Spass haben», sagt Irene Waldburger.

Das Ziel ist, dass die 24 Zirkusartisten am Freitagabend ihre eingeübten Kunststücke den Eltern, Bekannten und Interessierten vorführen können. Um 19.30 Uhr zeigen die Kinder im Mehrzweckgebäude ihr Können und freuen sich auf viele Besucher.

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