Klein, aber vital und gesund

EBNAT-KAPPEL. Trotz rauhen Umfelds an hart umkämpften Märkten konnte sich die Clientis Bank Thur 2012 behaupten und steht auf gesunden Beinen. Zur 123. Generalversammlung können sich die Genossenschafter über eine Gewinnbeteiligung freuen.

Thomas Geissler
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Die Geschäftsleitung ist wieder komplett (von links): Marcel Grunder, Horst Lüthi und Jakob Frischknecht. (Bild: Thomas Geissler)

Die Geschäftsleitung ist wieder komplett (von links): Marcel Grunder, Horst Lüthi und Jakob Frischknecht. (Bild: Thomas Geissler)

Die zweitkleinste Regionalbank der Clientis-Gruppe steht auf einem soliden Fundament und konnte ihre Geschäftstätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr gar noch weiter ausbauen. Die Regionalbank mit Sitz in Ebnat-Kappel und Unterwasser steigerte 2012 ihre Bilanzsumme um 7,2 Millionen und erfreut sich eines ungebrochen hohen Vertrauens ihrer Kunden. Ebenso konnte das Genossenschaftskapital auf fast 10 Millionen erhöht werden. Dies entspricht der Neuausgabe von 526 Anteilscheinen. Die Attraktivität der Clientis Bank Thur widerspiegelt sich auch in der Zahl von über 2100 Genossenschaftern, wie Verwaltungsratspräsident Thomas Nüesch zufrieden feststellen konnte. Knapp 400 Mitglieder entschieden am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Schafbüchel in Ebnat-Kappel über die traktandierten Geschäfte und feierten im Anschluss daran das erfolgreich vergangene Geschäftsjahr.

«Ein grundsolides Polster»

Grund zum Feiern hatte man allemal. Denn wie der Rückblick von Horst Lüthi, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zeigte, konnte sich die Bank auch gegen den rauhen Wind auf den Märkten behaupten. «Wir verfügen über ein grundsolides Polster», durfte er festhalten.

Als Grund hierfür sah man nicht zuletzt auch die Kontinuität im personellen Bereich. So gab es nicht nur keine Wechsel, sondern gleich drei langjährige Dienstjubiläen zu feiern. Das Führungsgremium der Bank ist nun zudem wieder komplett und neben Marcel Grunder und Horst Lüthi durch Jakob Frischknecht als neuen Leiter Privatkunden vervollständigt. Dieser nutzte die Gelegenheit der Generalversammlung, sich den Genossenschaftern vorzustellen und die künftigen Ziele zu umreissen: «Wir wollen kundenorientiert, praxisnah und verständlich bleiben. Unser Ziel ist, unsere Kunden zu pflegen, neue zu gewinnen und sukzessive zu wachsen», brachte er es auf den Punkt. Mit einer Beratung, die sich strikt an den Wünschen und Zielen der Kunden orientiert und über den persönlichen Kontakt definiert wird, will man dies erreichen. Denn: «Ihre Anliegen sind für uns die Herausforderung», so Jakob Frischknecht.

Hohe Summe zu verteilen

Aufgrund dieses erfreulichen Geschäftsverlaufes, gab es auch für die Genossenschafter keinen Grund zur Klage und die Genehmigung des Geschäftsberichtes wurde ebenso problemlos und einstimmig bewilligt, wie dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung Entlastung erteilt wurde. Gleiches galt für die Verwendung des Bilanzgewinns. Zuzüglich des Gewinnvortrags aus dem vergangenen Geschäftsjahr stand eine zu verteilende Summe von 614 000 Franken zur Verfügung. Hier durfte man sich um eine Ausschüttung von rund 380 000 Franken freuen. Gemäss Antrag wurden zudem 200 000 der gesetzlichen Reserve zugewiesen, 16 000 Franken wurden in den Fonds für gemeinnützige Zwecke und knapp 17 000 Franken dem Gewinnvortrag zugeführt. Problemlos wurde auch die Statutenänderung bewilligt, welche in den Bereichen Geschäftskreis und Vermögensrechtliche Ansprüche der ausscheidenden Genossenschafter an die geltenden Regularien angepasst wurden.

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