Kleidersammlung in Innerrhoden

Kolpingfamilie sammelt in Innerrhoden wieder gemeinsam mit Texaid ausgediente Kleidung und andere Textilien. Die gefüllten Säcke werden nach Schattdorf gebracht, wo der Inhalt sorgfältig sortiert wird.

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Sorgfältiges Aussortieren ist bei Texaid wichtig. (Bild: ky)

Sorgfältiges Aussortieren ist bei Texaid wichtig. (Bild: ky)

INNERRHODEN. Die Kolpingfamilie Appenzell sammelt am 3. Mai traditionsgemäss gemeinsam mit Texaid im Kanton Appenzell-Innerrhoden ausgediente Bekleidung und Haushalttextilien. Die gefüllten Säcke kommen auf dem direkten Weg ins Texaid-Sortierwerk in Schattdorf, Uri. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Kolpingfamilie partizipieren am Erlös der Sammlung.

Faire Preise für Kleidung

Ausgediente Kleider, Schuhe und Haushalttextilien sind für Menschen in wirtschaftlich schwachen Ländern durchaus noch von Wert. Jedoch muss bei der Aussortierung jedes Stück genau begutachtet werden, damit am Schluss gut 65 Prozent der Sammelware als noch tragbare Bekleidung neue Besitzer findet. Weitere 15 Prozent sind kaputte Baumwoll- und Baumwollmischgewebe, die in Ungarn und Bulgarien zu Putzlappen geschnitten werden. Weitere etwa 15 Prozent landen als defekte Wollsachen in ausländischen Spezialbetrieben, die daraus entweder Recyclingwolle oder Isoliermaterial produzieren. Knapp fünf Prozent sind Fremdstoffe, verschmutzte Sachen und Unrat, die korrekt entsorgt werden müssen.

Was gehört in den Texaid-Sack?

Saubere Damen-, Herren- und Kinderbekleidung aller Art, Bettwäsche, Frotteewaren, Strassen-, Sport-, Freizeitschuhe und Lederstiefel (unbedingt immer paarweise gebunden), Gürtel und Taschen, Feder- und Daunenbettwaren. Alles andere gehört nicht in den Texaid-Sack und sollte entsprechend fachgerecht entsorgt werden. (pd)

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