Klarer Sieg zum Abschluss

Für Viertligist Ebnat-Kappel endete die Vorrunde versöhnlich: Klarer 7:2 (2:0)-Sieg bei Schmerikon 2.

Walter Züst
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FUSSBALL. Wollten sich die Ebnat-Kappler im Kampf um den Aufstieg für die Rückrunde noch ganz leise Hoffnungen ausrechnen, dann war ein Sieg bei den Reserven des FC Schmerikon absolute Pflicht. Dessen war sich die Stadelmann-Equipe durchaus bewusst. Die Toggenburger konzentrierten die zur Verfügung stehenden Kräfte, dominierten Spiel und Gegner und sorgten mit einem klaren Sieg für einen geglückten Vorrunden-Abschluss.

Für einmal hatte Trainer Jürg Stadelmann an der Seitenlinie nicht allzu stark zu «leiden». Sein Team zeigte Spielfreude, gefiel mit hoher Laufbereitschaft und agierte äusserst zielstrebig. Ein Mix, der die Platzherren überforderte und nie richtig ins Spiel kommen liess. Es blieb aber nicht nur bei den optischen Vorteilen, die Ebnat-Kappler setzten die Dominanz auch in Tore um. Vor allem Stäheli schien das Visier gut eingestellt zu haben: In der 16. Spielminute traf der Aussenläufer nach einem Eckball im zweiten Nachsetzen (0:1), zehn Minuten später stand er nach einem Eckball goldrichtig (0:2). Chancen, die Partie bereits vor der Pause zu entscheiden, gab es genug, die Gäste korrigierten die bis dahin mässige Effizienz nach der Pausensitzung aber resolut. Qalaj erhöhte nach einem Blatter-Pass auf 0:3 (51.), Anderegg stand zwei Minuten später im Brennpunkt. Zuerst wurde der Spielgestalter im Strafraum von den Beinen geholt und übernahm gleich selbst die Ausführung des Strafstosses. Im ersten Anlauf scheiterte er am Torhüter, weil ein Verteidiger zu früh in den Strafraum stürmte, gewährte der Schiedsrichter reglementskonform einen zweiten Versuch. Diesmal landete der Ball genau im linken Kreuz (0:4). Die Platzherren vermochten wenig später zwar auf 1:4 zu verkürzten, am Spiel änderte sich rein gar nichts. Steiner (via Pfosten) und noch einmal Stäheli (mit dem Kopf) bauten die Führung zwischen der 65. und 71. Spielminute auf 1:6 aus. Auch auf das zweite Gegentor in der 86. Spielminute hatten die Ebnat-Kappler eine Antwort bereit: Elezi traf im Anschluss an einen Anderegg-Freistoss zum 2:7. Das Schlussresultat.

Trainer Jürg Stadelmann: «Wenn man die Tore konsequent sucht und so geschlossen wie heute auftritt, dann ist ein solches Resultat vor allem bei einem eher schwachen Gegner wie heute auch mal die Folge. Bin auch mit den beiden Jungen, Dominic Aerne und Yannis Tschumper, sehr zufrieden – ein Versprechen für die Zukunft! Bleibt zu hoffen, dass sich Stefan Hinterberger nicht allzu schlimm verletzt hat und wir in der Rückrunde weniger Absenzen zu beklagen haben. Auch heute fielen – wie häufig in den letzten Wochen – viele Spieler verletzungsbedingt aus.» Die Ebnat-Kappler überwintern auf dem zweiten Tabellenplatz, allerdings mit acht Punkten Rückstand auf Leader Netstal.

Matchtelegramm: Schmerikon II – Ebnat-Kappel I 2:7 (0:2). – Allmeind. – 20 Zuschauer. – SR: Heinz Feusi. – Tore: 16. Stäheli 0:1. 26. Stäheli 0:2. 51. Qalaj 0:3. 53. Anderegg 0:4 (Penalty). 56. Dagdelen 1:4. 65. Steiner 1:5. 71. Stäheli 1:6. 86. Arslan 2:6. 88. Elezi 2:7. Ebnat-Kappel I: Rohner; D. Aerne, A. Blatter, Hinterberger (84. Tschumper), S. Büsser; Stäheli (75. Elezi), Anderegg, Landert, Elezi (60. Steiner); Qalaj, Tschumper (75. Bucher). – Abwesend: Mikulanin, Schälli, R. Blatter, R. Büsser, Thoma, S. Aerne (alle verletzt), Brunner (Ferien), Bleiker (Militär). Bemerkungen: Drei gelbe Karten für die Platzherren. – Holpriges Terrain.

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