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Klare Worte an die Kritiker der Überbauung "Unteres Gremm"

Am 10. Februar befindet die Teufener Stimmbevölkerung über den Gestaltungsplan «Unteres Gremm». Die Bauherrschaft kann die am Projekt angebrachte Kritik nicht nachvollziehen.
Astrid Zysset
Thomas Schregenberger, Architekt, Rolf Schubiger, Inhaber Rolf Schubiger Küchen AG, Peter Mettler, Verwaltungsratspräsident der Mettler2Invest AG, und Dani Ménard, Jurypräsident. (Bild: Astrid Zysset)

Thomas Schregenberger, Architekt, Rolf Schubiger, Inhaber Rolf Schubiger Küchen AG, Peter Mettler, Verwaltungsratspräsident der Mettler2Invest AG, und Dani Ménard, Jurypräsident. (Bild: Astrid Zysset)

Die Botschaft, welche übermittelt werden sollte, wurde deutlich formuliert. «Das Projekt ist kein schneller Wurf. Da stecken viel Herzblut und reifliche Überlegungen dahinter», so Architekt Thomas Schregenberger. Heute lud die Bauherrschaft in der ehemaligen Villa Thürer zur Medieninformation. Vor der Abstimmung sollten die Gründe für die Annahme der Vorlage nochmals dargelegt werden.

Am 10. Februar befindet die Teufener Stimmbevölkerung über den Gestaltungsplan «Unteres Gremm». Dieser basiert auf einem Projektwettbewerb. Das Siegerprojekt sieht eine Überbauung im ehemaligen Thürerpark mit insgesamt 75 Wohnungen vor. Allerdings stiess die Architektur der neun Gebäude wie auch das Gefälle innerhalb der Siedlung auf Widerstand. Die Steigung empfand das Referendumskomitee als unzumutbar für Menschen, die auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen sind. Mit 240 Unterschriften wurde im Herbst das fakultative Referendum ergriffen.

Die Kritik hinterliess Spuren bei der Bauherrschaft. Peter Mettler, Verwaltungsratspräsident der metter2invest AG, fand klare Worte: «Wieviel Sachverstand haben die Kritiker, dass sie die Architektur bemängeln? Das Projekt haben Fachleute ausgearbeitet!» Die geplanten Gebäude erinnern an klassizistische Fabrikationshäuser des 18. und 19. Jahrhunderts. Jurypräsident Dani Ménard lobte die Neuinterpretation dieses historischen Typus’: «Geradezu brillant wurden die historischen Häuser in die heutige Zeit übersetzt.» Und Schregenberger betonte, dass man die Tradition der seit 1450 bestehenden typischen Appenzeller Bauweise aufgenommen habe. «Die geplanten Gebäude können nicht in der Innerschweiz stehen. Sie gehören hier her.»

Die hügelige Landschaft erfordert indes eine zwölfprozentige Steigerung. Diese werde in besonderen Fällen von der Fachstelle für behindertengerechtes Bauen zugelassen, so Mettler. Er hält zudem weiter fest, dass es keinen Plan B gebe, sollte der Gestaltungsplan abgelehnt werden. Sicher sei jedoch, dass es definitiv eine Überbauung auf diesem Areal geben wird.

Hinweis

Am 26. Januar, findet um 9.30 Uhr in der Villa Thürer eine öffentliche Orientierung statt.

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