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KLANGWELT: Von der Leber weg gesungen

Das traditionelle Schuljahresschlusskonzert der beiden Chöre der Klangwelt Toggenburg, «KlingKlang» und «KlangArt», stiess auf viel Begeisterung beim Publikum.
Peter Küpfer
Die Jugendlichen von «KlangArt» bei ihrem Auftritt. Rappen, singen, tanzen: Alles da, um Freude zu wecken. (Bilder: Peter Küpfer)

Die Jugendlichen von «KlangArt» bei ihrem Auftritt. Rappen, singen, tanzen: Alles da, um Freude zu wecken. (Bilder: Peter Küpfer)

Peter Küpfer

redaktion@toggenburgmedien.ch

Begeisterung lag schon zu Beginn in der Luft. Vor der Evangelischen Kirche Alt St. Johann tummelte sich ein Haufen von Kindern, die einen in der traditionellen Toggenburger Tracht, andere in geheimnisvolle Regenmäntel gehüllt, auf der Nase tiefdunkle Sonnenbrillen. Die beiden Kinderchöre der KlangWelt Toggenburg unter der Leitung von Vera Soller und Matthias Ammann führten ihr Schlusskonzert auf und füllten die Kirche bis in die hintersten Reihen.

Traditionelles und Modernes vereint

Zuerst war die Reihe an den Älteren, dem Jugendchor «Klang­Art». Unter den Klängen von «Jetz wömmer e Tschöppeli luschtig sii» betraten sie das Chor. Mit ihren finsteren Sonnenbrillen, langen Mänteln und einem fröhlichen Lachen im Gesicht eine etwas ironische Mischung aus New Yorker Mafia und Costa Brava. Das Rätsel dieser Kostümierung löste sich bei den ersten beiden Titeln: für mehrstimmigen Chor bearbeitete Rapps, darunter ein Ohrwurm von Bligg. Es folgten traditionelle Weisen wie eine rassig gesungene Version von «Oh läck du mir am Tschöpli», ursprünglich vom legendären Trio Eugster ge­sungen.

Später gesellten sich auch die jüngeren Sängerinnen und Sänger von «KlingKlang» dazu, alle nun in herrlich leuchtender Tracht, die jungen Damen zum Teil barfuss und mit höchst kunstvollen Haartracht-Variationen. Das Programm wurde von beiden Chören rassig und frisch von der Leber weg gesungen. Es vereinte Ostschweizer Wortwitz und Wohlklang. Der Gesang wurde durch knifflige Tanzbewegungen ergänzt. Ein gelegentlicher Ausrutscher wurde lachend registriert.

Das Programm stiess auf Begeisterung und veranlasste die Chöre zu zwei Zugaben. Mit diesem lebhaften und anspruchsvollen Programm verabschiedete sich der langjährige Leiter von «KlangArt», da er im neuen Schuljahr seine Leiterfunktion an Lukas Bolt übergibt. Daria Tinner, Projektleiterin Klangkurse, bedankte sich bei Ammann für seinen langjährigen Beitrag bei der Aufbauarbeit des Chors.

«KlangArt» von Wildhaus bis Ebnat-Kappel

Für das kommende Schuljahr sind Neuerungen angesagt. Der Kinderchor «KlingKlang» nimmt neu Kinder vom Grossen Kindergarten bis und mit 4. Klasse auf. Probe ist jeweils montags von 16.30 bis 17.20 im evangelischen Kirchgemeindesaal Alt St. Johann unter der Leitung von Vera Soller. Der Jugendchor «KlangArt» steht nun Kindern und Jugendlichen von Wildhaus bis Ebnat Kappel zur Verfügung und nimmt neu Jugendliche der 5. und 6. Primarklasse sowie der Oberstufe auf. Neuer Probeort nach den Sommerferien ist das Oberstufenzentrum Büelen in Ebnat-Kappel, die Proben sind jeweils dienstags von 17.10 bis 18.40 Uhr. Neuer musikalischer Leiter von «KlangArt» ist ab dem neuen Schuljahr Lukas Bolt (Kasten).

Für Interessierte an einem der beiden Chöre findet am Montag, 26. Juni, von 16.30 bis 17.20 eine Schnupperlektion im Evangelischen Kirchgemeindesaal Alt St. Johann statt, unter Anwesenheit von Vera Soller und Lukas Bolt. Anmeldungen für neu einsteigende Kinder und Jugendliche werden bis am 30. Juni via E-Mail an info@klangwelt.ch entgegengenommen.

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