Kirchgemeinde senkt Steuerfuss

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Schwende Erstmals leitete der vor Jahresfrist gewählte Präsident Hans Dörig die ordentliche Kirchhöri der Kirchgemeinde St. Martin Schwende. Eingangs zur präsentierten Rechnung und dem Budget wurde festgehalten, dass sich die 2013 ins Leben gerufene Seelsorgeeinheit Appenzell und ihre Aussenpfarreien als ideale Institution erweise. Die Zusammenarbeit funktioniere unkompliziert, freundschaftlich und rationell.

Das vom Moritzentag auf den Silvester verlängerte Kirchenjahr 2016 schloss bei Einnahmen von etwas über 470 000 Franken mit einem Überschuss von rund 23 500 Franken ab. Die von Simon Kuster geführte Rechnung wurde genehmigt. Weil der Kirchenrat der Meinung ist, dass sich in den nächsten zwei bis drei Jahren keine wesentlichen Änderungen bei den Ausgaben ergeben und das Steuersubstrat in etwa gleich bleiben dürfte, wurde eine Reduktion der Kirchensteuer um zwei auf 15 Prozent vorgeschlagen. Auch dies war genehm.

Alle Mitglieder des Kirchenrates und die Revisoren wurden bestätigt. Zu Beginn der Versammlung griff Präsident Hans Dörig auch die Initiative der Pfarrherren Andreas Schenk und Lukas Hidber auf. Er machte beliebt, dass die Initiative anzunehmen sei, mit der Kirchgemeinden das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer einführen können sollen. (h9)