Kirchgemeinde: «Gut auf Kurs»

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Unteres Toggenburg bedankte sich bei ihren Mitwirkenden mit einem Nachtessen. Die Zeichen stehen gut, wenige Tage vor einem weichenstellenden Entscheid.

Peter Küpfer
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BÜTSCHWIL-GANTERSCHWIL. Wie in allen Kirchgemeinden lebt auch das Kirchenjahr im unteren Toggenburg stark von der engagierten Mitwirkung vieler. Das nahm die Vorsteherschaft der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Unteres Toggenburg auch dieses Jahr zum Anlass, sich mit einem Nachtessen bei allen Mitwirkenden zu bedanken. Es fand im Seniorenzentrum Solino in Bütschwil statt.

Die Chemie stimmt

In seinen Begrüssungsworten hob Präsident Enzo Fuschini die Vielfalt dieses Mitwirkens hervor. Sie sei das Resultat des guten Zusammenwirkens aller Beteiligter. «Ihr habt Euch auch dieses Jahr wieder mit vollem Herzen engagiert», sagte Fuschini. Das sei ein zuversichtliches Zeichen im Hinblick auf den weiteren geplanten Zusammenschluss mit Lütisburg. Über diese Weichenstellung befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beider Kirchgemeinden am 20. März.

Gelebte Integration

Silvia Suter, Initiatorin und engagierte Stellenleiterin des Begegnungszentrums b-treff im Bahnhof, bedankte sich bei der Kirchenvorsteherschaft Unteres Toggenburg für das gute Zusammenwirken im Rahmen ökumenischer Projekte. Gerade das b-treff im Bahnhofsgebäude Bütschwil sei ein solches Projekt. Es steht Menschen in herausfordernden Lebenslagen zur Verfügung und ist ganz aus dem Geist tätiger Ökumene erwachsen, sagte die engagierte Stellenleiterin.

Auch das Apérogebäck und das Dessertbuffet stammte an diesem Abend aus dem b-treff. Silvia Suter hatte es mit freiwilligen Helferinnen aus dem Kreis der Menschen realisiert, die dort Hilfe gefunden haben und finden. Es sei das, was den Menschen am besten tue, führte Silvia Suter aus: neben der Anteilnahme und konkreter Hilfe in schwierigen Lebenssituationen gerade auch die Ermutigung und Befähigung zur Mitwirkung. Das sei auch der Geist für ein weiteres Projekt, fügte Fuschini am Ende des Abendessens hinzu. Es gehe unter dem Titel «Zusammenwachsen» um eine Initiative im Hinblick auf mehr zwischenmenschliche Kontakte der in unserer Gemeinde untergebrachten Flüchtlinge. Sie sollen, ganz unabhängig von ihrem rechtlichen Status, am Leben mehr teilhaben und es dadurch besser kennenlernen. Die Kirchenvorsteherschaft unterstützt dieses Projekt. Genaueres werden die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger bis zum Sommer erfahren.

Das Projekt stiess bei den anwesenden Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern auf grosses Interesse und wurde mit anhaltendem Beifall aufgenommen.