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Kirchenrat Appenzell tritt wegen Streit mit Pastoralteam in globo zurück

Alle Mitglieder des Kirchenrats von Appenzell haben auf die Kirchhöri hin ihren Rücktritt eingereicht. Das Vertrauensverhältnis mit dem Seelsorgeteam sei nicht mehr gegeben.
Roger Fuchs
Der Haussegen in der Kirchgemeinde Appenzell hängt schief. Foto: PD

Der Haussegen in der Kirchgemeinde Appenzell hängt schief. Foto: PD

Knatsch in der Kirchgemeinde St. Mauritius in Appenzell. Nachdem bereits im Dezember zwei Kirchenratsmitglieder per sofort zurückgetreten sind, werfen nun die restlichen Mitglieder das Handtuch: Präsidentin Damiana Vicini sowie Franziska Raschle-Krämer, Monika Stark und Marco Sonderer. Bis zur ordentlichen Kirchhöri werde man die Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen weiterführen, dann aber einen Neustart ermöglichen, fasst Damiana Vicini zusammen.

Zu den Hintergründen wird folgendes mitgeteilt: Der Kirchenrat sieht ein einvernehmliches und konstruktives Vertrauensverhältnis mit dem Pastoralteam der Kirchgemeinde als nicht mehr gegeben. «Im Zentrum der Meinungsverschiedenheiten stehen namentlich Fragen der neuen Personalordnung sowie der Regelung der Pensionskasse», ist von Vicini zu erfahren. Unter diesen Umständen sei eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit zugunsten der Kirchgemeinde nicht mehr möglich.

Mehrfache Anstrengungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Kirchenrat und Pastoralteam sollen gescheitert sein. Ein vorgesehener gemeinsamer Workshop habe das Pastoralteam mehrheitlich abgelehnt.

Die ordentliche Kirchhöri in Appenzell findet am 22. März statt.

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