Kirchenfusion wird diskutiert

Merken
Drucken
Teilen

Schönengrund Die Kirchenvorsteherschaften der drei evangelisch -reformierten Kirchgemeinden Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt wollen prüfen, ob eine Fusion der drei Kirchgemeinden zu einer einzigen Gemeinde sinnvoll ist. Das ist der neuesten Ausgabe von «Neckertal aktuell» zu entnehmen. Dazu haben sie eine Arbeitsgruppe, bestehend aus je zwei Mitgliedern der Kirchenvorsteherschaften der drei Kirchgemeinden und aus Pfarrpersonen, gebildet, heisst es weiter. Dies vor dem Hintergrund des auch in der Landeskirche beider Appenzell festzustellenden Strukturwandels. Die Ursachen des Strukturwandels sind ein sich abzeichnender Mangel an Pfarrpersonen, eine angespannte Finanzlage und eine sinkende Bereitschaft der Mitglieder, in Kirchenbehörden mitzuarbeiten.

Erfahrung in der Zusammenarbeit

Die Kirchgemeinden Schönengrund, Waldstatt und Schwellbrunn hätten eine fünfzehnjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit, heisst es in der Mitteilung weiter. Man führe unter anderem ein gemeinsames Sekretariat und organisiere den Orgeldienst. Die Arbeitsgemeinschaft habe auch sei auch für gemeinsame Seniorenanlässe und -ferien verantwortlich.

Die nun eingesetzte Arbeitsgruppe hat laut der Mitteilung der drei Kirchgemeinden die Aufgabe, Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, damit die drei Kirchenvorsteherschaften im Frühling des Jahres 2017 entscheiden können, ob sie den Kirchgemeindeversammlungen die Einleitung des Fusionsprozesses beantragen oder nach anderen Wegen einer verstärkten Zusammenarbeit suchen sollen. (pd)