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KIRCHBERG: Gilbert Gress coacht Legenden

Viele berühmte Menschen erwiesen dem Fussballclub die Ehre und feierten anlässlich des dreitägigen Fussballfestivals das 75-Jahr-Jubiläum.
Beat Lanzendorfer
Die ehemaligen Nationalspieler der Suisse Legends beehrten den FC Kirchberg zu dessem 75-Jahr-Jubiläum. (Bild: Ruben Schönenberger)

Die ehemaligen Nationalspieler der Suisse Legends beehrten den FC Kirchberg zu dessem 75-Jahr-Jubiläum. (Bild: Ruben Schönenberger)

Mit Legenden werden in der Literatur überragende Persönlichkeiten beschrieben. Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff häufig mit Ruhm und Berühmtheit in Verbindung gebracht. Menschen, die sich als berühmt bezeichnen dürfen, waren am Samstag auf der Sportanlage Sonnmatt genügend vorhanden.


Der Berühmteste von allen

Der Älteste war gleichzeitig der Berühmteste. Erstaunlich, welche Aura Trainerlegende Gilbert Gress mit seinen 75 Jahren nach wie vor umgibt – auch bei der Jugend. Der einstige Spieler von Racing Strassburg, Olympique Marseille und dem VfB Stuttgart und spätere Coach von Vereinen wie Neuchatel Xamax, Servette Genf, dem FC Zürich oder Sion, ist der heutigen Generation als Trainer der Nationalmannschaft und als Champions-League-Experte beim Schweizer Fernsehen im Bewusstsein. Sein Urteil vor Spielbeginn zur grünen Unterlage: «Ich wusste nicht, dass es zu diesem Zeitpunkt des Jahres noch so gut bespielbare Plätze gibt. Kompliment an den Platzwart und sein Team».

Fussballfestival in Kirchberg from Tagblatt Online on Vimeo.

Ein anderer, fast genauso berühmt, der sich das Trikot der Nationalmannschaft 80-mal überstreifte, ist Andy Egli. «Selfies» mit ihm waren genauso begehrt. Er, der zusammen mit Heinz Hermann Gründer der Suisse Legends ist, sorgt dafür, dass die Schweizer Fussballstars von gestern, im heute nicht vergessen gehen. Zu den Legenden auf dem Spielfeld gesellte sich eine weitere am Mikrofon hinzu – Dani Wyler. Der 65-Jährige war schon als Kommentator beim Schweizer Fernsehen als wandelndes Sportlexikon bekannt und untermauerte seinen Ruf mit vielen Informationen. Er wusste zu berichten, dass Spieler mit 438 Länderspielen auf dem Platz stehen, sechs an einer EM- oder WM-Endrunde dabei waren und der Altersdurchschnitt der «Suisse Legends» bei 51 Jahren liegt. Er lag dreissig Jahre höher als jener der Kirchberger Spieler.

Das Kirchberger Fussballfestival startete am Donnerstagabend mit Fussballtennis. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Kirchberger Fussballfestival startete am Donnerstagabend mit Fussballtennis. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Kirchberger Fussballfestival startete am Donnerstagabend mit Fussballtennis. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Kirchberger Fussballfestival startete am Donnerstagabend mit Fussballtennis. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Kirchberger Fussballfestival startete am Donnerstagabend mit Fussballtennis. (Bild: Ruben Schönenberger)
Weiter gings am Freitag mit verschiedenen Fussballkategorien wie Firmen und Sie & Er. (Bild: Ruben Schönenberger)
Bis spätabends wurde um den Turniersieg gekämpft. (Bild: Ruben Schönenberger)
Danach folgte jeden Abend eine Party im Festzelt. (Bild: Ruben Schönenberger)
Danach folgte jeden Abend eine Party im Festzelt. (Bild: Ruben Schönenberger)
Danach folgte jeden Abend eine Party im Festzelt. (Bild: Ruben Schönenberger)
Auch am Samstag wurde um den Turniersieg gekämpft. (Bild: Ruben Schönenberger)
Im Fokus stand am Samstag aber das Spiel der Suisse Legends, der ehemaligen Nationalspieler. Gecoacht wurden diese von Gilbert Gress, hier im Interview mit Dani Wyler. (Bild: Ruben Schönenberger)
Der Einmarsch der beiden Teams. (Bild: Ruben Schönenberger)
Wie es für Spiele mit Beteiligung einer Nationalmannschaft üblich ist, wurde zu Beginn die Nationalhymne gespielt. (Bild: Ruben Schönenberger)
Ehemalige Nationalspieler und die Fussballer des FC Kirchberg wünschen sich gegenseitig ein gutes Spiel. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Team der ehemaligen Nationalspieler. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Team des FC Kirchberg. (Bild: Ruben Schönenberger)
Auch ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen. (Bild: Ruben Schönenberger)
Viele Zuschauer wollten das Spiel nicht verpassen. (Bild: Ruben Schönenberger)
Dani Wyler kommentierte live. (Bild: Ruben Schönenberger)
Das Wetter war so gut, dass der Schiedsrichter gar Trinkpausen anordnete. (Bild: Ruben Schönenberger)
Der Kirchberger Goalie blieb erstaunlich oft ohne Beschäftigung. (Bild: Ruben Schönenberger)
Gute Verteidigungsarbeit beim FC Kirchberg. (Bild: Ruben Schönenberger)
Auch die Zuschauer genossen das schöne Wetter. (Bild: Ruben Schönenberger)
Im Tor der Suisse Legends stand Fabrice Borer. (Bild: Ruben Schönenberger)
Unter anderem im Kader der ehemaligen Nationalspieler: Patrick Bühlmann. (Bild: Ruben Schönenberger)
Milaim Rama ging jahrelang für den FC Thun auf Torejagd. (Bild: Ruben Schönenberger)
Die Suisse Legends im Angriff. (Bild: Ruben Schönenberger)
Die Suisse Legends im Angriff. (Bild: Ruben Schönenberger)
Gilbert Gress gibt seinen Ersatzspielern Tipps mit. (Bild: Ruben Schönenberger)
Niemand wurde so oft um ein Selfie gebeten wie Gilbert Gress. (Bild: Ruben Schönenberger)
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Fussballfestival in Kirchberg

Wer allerdings bei den herrschenden Temperaturen einen Einbruch in der zweiten Halbzeit erwartete, sah sich getäuscht. Die zweimalige Führung der Einheimischen (Sallahu und Wohlgensinger) konterten die Natispieler jeweils postwendend durch Zwyssig und Bickel. Der schönste Treffer des Tages war das 2:3 von Rama. Der ehemalige Thuner Torjäger zirkelte seinen Schuss aus 15 Metern ins Lattenkreuz. Unter Beobachtung stand auch Giorgio Contini, der heute Montag mit dem FC St. Gallen die Vorbereitungen der Mitte Juli beginnenden Meisterschaft aufnimmt. Bevor er seine Abschlussqualitäten unter Beweis stellen konnte, zwickte es in der Wade. Das vorzeitige Aus war unvermeidbar. Viel zu erzählen gab es auch zu Ruedi «Turbo» Elsener, mit 64 Jahren der älteste Akteur auf dem Platz. Der ehemalige Bundesligasöldner gehörte aus der Ferne betrachtet zu jenen, die am wenigsten überflüssige Pfunde mit sich trugen. Ob Bäuchlein oder nicht: Läuferisch haben die Suisse Legends einen Gang zurückgeschaltet, technisch haben sie aber mehrmals angedeutet, dass einiges nicht abhanden gekommen ist.


Der Präsident zeigt sich hocherfreut

Silvan Breitenmoser, der mit seinem Team den Gastauftritt der Suisse Legends möglich machte, zeigte sich danach begeistert: «Es war ein super Anlass. Die Freude bei den Spielern und Zuschauern deutlich spürbar. Der Aufwand hat sich gelohnt. Der erste Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist perfekt gelungen». Als gelungen darf das ganze Wochenende bezeichnet werden. Das Spiel der Suisse Legends war eingebettet in das Fussballfestival, an dem rund 130 Mannschaften teilgenommen haben.

Die Suisse Legends in Kirchberg: Fabrice Borer, Andy Ladner, Pascal Thüler, Marco Zwyssig, Urs Bamert, Georges Bregy, Milaim Rama, Christophe Ohrel, Hanspeter Zwicker, Patrick Bühlmann, Andy Egli, Mario Cantaluppi, Ruedi Elsener, Urs Birrer, Patrick Sylvestre, Giorgio Contini und Thomas Bickel. Trainer: Gilbert Gress.

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