KIRCHBERG: Ein Glücksfall für die Spitex

Die Dorfkorporation will 100'000 Franken in den Ausbau des Glasfasernetzes investieren. Darüber wurde an der Rechnungsgemeinde am Montagabend informiert. Maria Fust wurde zur Kirchbergerin des Jahres 2016 gewählt.

Peter Jenni
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Maria Fust, Kirchbergerin des Jahres (Mitte), Margrit Stadler-Egli und Walter Huber. (Bild: Peter Jenni)

Maria Fust, Kirchbergerin des Jahres (Mitte), Margrit Stadler-Egli und Walter Huber. (Bild: Peter Jenni)

Bevor Walter Huber, Präsident des Verwaltungsrates (VR) der Dorfkorporation Kirchberg, im «Toggenburgerhof»-Saal die 66 Stimmberechtigten plus Gäste, darunter Gemeindepräsident Roman Habrik, zur 185. Rechnungsgemeinde begrüssen konnte, tat dies der Singtreff Kirchberg musikalisch. Unter der Leitung von Michael Stübi kamen die Anwesenden in den Genuss von klangvollen Liedern im Gospel- und Jodelstil, wobei das «Toggenburger-Lied» im Repertoire nicht fehlte.

Unterstützung für Kulturelles
Walter Huber konnte in der neunten von ihm geführten Versammlung einmal mehr von einem erfolgreichen Jahr berichten. Die Geschäfte Wasser, Kommunikation und Dorfkultur gaben kaum zu Fragen und schon gar nicht zu Diskussionen Anlass. Sowohl die Wasserrechnung als auch jene der Kommunikation schlossen positiv ab. Die entsprechenden Budgets weisen ebenfalls schwarze Zahlen aus. Für den Ausbau des Glasfasernetzes sind in der Investitionsrechnung Kommunikation 100'000 Franken enthalten. Im Bereich Kultur sind Beiträge zur Unterstützung verschiedener Vereine und Organisationen vorgesehen. Im Finanzplan finden sich diverse Projekte, darunter die Leitungserneuerungen Rätenbergstrasse und der Neubau Brunnenstube an Stelle des alten Reservoirs der Quellen Girenmoos. Seit 2004 wird an der Rechnungsgemeinde die Kirchbergerin oder der Kirchberger des Jahres gewählt. Margrit Stadler-Egli aus Bazenheid machte es in ihrer Laudatio spannend, bis allen klar wurde, dass es sich bei der 14. Kirchbergerin des Jahres 2016 um Maria Fust handelt. Ihr Mann Richard und die beiden Kinder Patrick und Nicole hätten schon früh gelernt, ihre Mama mit der Öffentlichkeit zu teilen, so die Laudatorin. Nebst vielen weiteren Tätigkeiten engagierte sich Maria Fust schon früh im Team junger Mütter, danach 16 Jahre als Vorstandsmitglied in der Frauengemeinschaft, wovon zwölf Jahre als Präsidentin. Einen Glücksfall nannte es Margrit Stadler, dass sie persönlich in Maria Fust eine kompetente Nachfolgerin für das Präsidium des Spitex-Vereins gefunden habe, wobei die hohen Ansprüche eine professionelle Führung vorausgesetzt hätten. Mit ihrem Engagement habe Maria Fust explizit aufzeigt, «dass der Staat nur funktionsfähig ist, wenn er auch auf ehrenamtlich tätige Menschen zählen kann». Mit grossem Applaus sowie mit Blumen und einer Urkunde wurde Maria Fust vom Vorstand und den Anwesenden als Kirchbergerin des Jahres geehrt.