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KIRCHBERG: Bibelgarten als Schulzimmer

Vor einem Jahr erfolgte der Spatenstich des Bibelgartens, der sich hinter dem Pfarrhaus befindet. In den letzten zwölf Monaten ist ein Schmuckstück entstanden, das mit Pflanzen aus der Bibel bestückt ist.
Beat Lanzendorfer
Pastoralassistent Jürgen Kaesler erklärt den Zweitklässlern die Bedeutung der Pflanzen.

Pastoralassistent Jürgen Kaesler erklärt den Zweitklässlern die Bedeutung der Pflanzen.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@ toggenburgmedien.ch

Im Eingangsbereich des Bibel­gartens ist auf einer Tafel zu lesen: «Hier entsteht am Ort des ehe­maligen Pfarrgartens ein Bibelgarten. Es handelt sich dabei nicht um einen fertiggestellten Bibelgarten. Schüler werden im Laufe der Zeit Neues pflanzen, sodass dieses offene Schulzimmer immer wieder etwas Neues bietet.» Gemeinsamer Bezug ist dabei immer die Erwähnung in der ­Heiligen Schrift, dem Buch der Bücher. Dieser Bibelgarten steht Gross und Klein offen.

Was mit dem Spatenstich im September 2016 begann, hat nach dem Winter im letzten Frühjahr mit dem Erwachen der Natur richtig Fahrt aufgenommen. Auf Initiative von Pastoralassistent Jürgen Kaesler und unter Mit­hilfe von Katechetin Marianne Müller sowie Mesmer Markus Schönenberger, ein gelernter Gärtner, ist aus dem etwas vernachlässigten Flecken Erde ein Schmuckstück und ein Ort zum Verweilen entstanden.

Verantwortlich für die Bepflanzung waren Schülerinnen und Schüler. Nun wachsen dort Pflanzen, die einen Bezug zur ­Bibel haben. Eine kleine weisse Tafel liefert Informationen zu einzelnen Pflanzen. Unter anderem werden Koriander, Weinraute, Minze, Schilf und Rose beschrieben. Dazu Jürgen Kaesler: «Der Bibelgarten ist dazu gedacht, den Kindern die Natur näherzubringen. Selbstverständlich steht er auch Erwachsenen offen. Geplant ist, dass mit der Zeit immer wieder Neues entstehen und ­heranwachsen soll.»

Kinder werden zu Bibelpflanzen-Experten

Schon jetzt ist absehbar, dass sich viele Schülerinnen und Schüler zu Bibelpflanzen-Experten entwickeln. Anschauungsunterricht in Sachen Pflanzen- und Bibelkunde gab es am Donnerstagnachmittag, als die Zweitklässler den Bibelgarten anlässlich des Religionsunterrichtes nutzten, um bei den sommerlichen Temperaturen das Schulzimmer ins Freie zu verlegen. «Der Zweck ist erfüllt, es ist eine Freude, wie viele Schülerinnen und Schüler das Projekt mit ihrer Mithilfe unterstützen», meint Jürgen Kaesler abschliessend.

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