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Tennis-Star Roger Federer beim Wandern im Alpstein – «Plattenbödeli»-Wirt: «Unsere Lehrtochter hat ihn sofort erkannt»

Tennisprofi Roger Federer weilte mit seiner Familie zum Wandern im Alpstein. Die Fans freute es, und die Gasthäuser auch. Sie erlebten einen lockeren Superstar.
Astrid Zysset
Tennis-Star Roger Federer posierte mit dem Team des «Plattenbödeli». (Bild: Screenshot Instagram)

Tennis-Star Roger Federer posierte mit dem Team des «Plattenbödeli». (Bild: Screenshot Instagram)

Überraschender Besuch im «Plattenbödeli» am Mittwoch: Tennis-Megastar Roger Federer wanderte zusammen mit seiner Familie und Freunden im Alpstein und setzte sich am Nachmittag auf die Terrasse des Berggasthauses. «Unsere Lehrtochter hatte ihn sofort erkannt», sagt Gastgeber Alois Inauen. Er selbst war in der Küche beschäftigt, erspähte den Star anfangs nur durchs Fenster. Die anderen Gäste nahmen von Federer kaum Notiz. «Ein paar Kinder baten ihm um ein Autogramm. Das war es dann aber auch schon», so Inauen weiter.

Zusammen mit dem Team des Berggasthauses posierte der Tennisstar noch für ein Erinnerungsfoto und brach schliesslich wieder auf.

«Er wirkte während des ganzen Besuches bei uns sehr ruhig und ausgeglichen. So wie jeder Wanderer auch.»

War es denn nicht zumindest für das Team ein spezielles Erlebnis? «Durchaus», so der Gastgeber weiter. «Aber es kommen einige Berühmtheiten in den Alpstein. Viele werden einfach nicht erkannt.»

Ganz so entspannt war es im Restaurant Hoher Kasten nicht. Dort kehrte der Profisportler zuvor ein. «Bei uns im Team gibt es einige grosse Fans», verrät Fabienne Roos, Leiterin Marketing. Dennoch verlief der Besuch des Weltstars verhältnismässig ruhig.

Erster Zwischenstopp auf dem «Hohen Kasten»

Entspannt ass er mit der Familie auf der Terrasse zu Mittag. Den Gästen, die ihn erkannten, stand er für Fotos zur Verfügung, und nahm sich Zeit, um kurz mit ihnen zu plaudern. Auch mit der Küchenmannschaft gab es ein Erinnerungsfoto. Erst als ihn seine Frau Mirka langsam zum Aufbruch ermahnte, zog Roger Federer weiter. «Für uns war es eine Riesenfreude, dass er hier war», sagt Roos.

«Er hat sich dazu entschieden, unser Panorama zu geniessen. Uns hat er damit einen aussergewöhnlichen Tag beschert.»

Die Auszeit im Alpstein schien Roger Federer zu geniessen, liegen doch anstrengende Tage hinter ihm. Am Sonntag zuvor verlor der 20-fache Grand-Slam-Sieger in Wimbledon in einem Fünfsatz-Match gegen Novak Djokovic. Von der Niederlage war ihm am Mittwoch nichts anzumerken. Er scherzte, lachte, erfreute sich an der Landschaft. Seine Ferien dauern noch etwas an: Der nächste Tennis-Match ist erst am 11. August beim Turnier in Cincinnati (USA). Anschliessend folgen die US Open und der Laver Cup.

Ein Weltstar mit 
Appenzeller Wurzeln

Federer war nicht das erste Mal im Appenzellerland zu Besuch. Bereits 2016 wurde er beim Wandern in der Region erkannt. Seine Wurzeln liegen im Innerrhodischen: Seine Grossmutter ist in Schwende auf Triebern geboren und aufgewachsen. Am 12. März 1945 heiratete sie in Berneck Benedikt Anton Federer. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Hedwig und Robert, Roger Federers Vater. Wie Robert Federer in einem früheren Interview gegenüber dem Nachrichtenportal «FM1 Today» preisgab, habe Roger Federer als Kind in Berneck stundenlang Tennisbälle gegen das Garagentor geworfen. Dass es die Familie Federer 2016 zum Wandern in den Alpstein verschlug, sei damals die Idee von Robert Federer gewesen. Mit der Bahn ging es auf die Ebenalp, danach wanderte die Familie zum Äscher, von dort zum Seealpsee und wieder zurück nach Wasserauen.

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