Kindern Chancen eröffnen

Im Mittelpunkt der Stufenkonferenz der Sonderpädagoginnen stand ein Referat.

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TROGEN. Am 2. November, bei schönstem Herbstwetter, begaben sich die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen des Kantons AR zu Fuss von Trogen in das wunderbar gelegene Seminarhaus Lindenbühl.

Früher eine Erziehungsanstalt

Dorothea Altherr, Gemeindepräsidentin Trogen, begrüsste die Teilnehmer. Sie warf einen Blick in die Geschichte der Gemeinde und führte aus, dass das Haus Lindenbühl früher eine Erziehungsanstalt war. Alexandra Schubert überbrachte die neuesten Informationen aus dem Departement Bildung, welches ab 2016 Departement Bildung und Kultur genannt werden wird.

Jahresbericht in Gedichtform

Diese Informationen beinhalteten eine ganzheitliche Grundhaltung für die Gelingensbedingungen der heutigen, heterogenen Bildungslandschaft. Die neue Co-Leiterin des Zentrums für Schulpsychologie und therapeutische Dienste (Zept), Margot Vogelsanger, stellte sich an der Konferenz den Anwesenden vor und lud dazu ein, auch die Dienste der Kinderschutzgruppe bei Bedarf in Anspruch zu nehmen. Das Highlight der Hauptversammlung war der in Gedichtform vorgetragene Jahresbericht der Kars-Präsidentin Edith Vetsch. Vorstand und Präsidentin wurden im Amt bestätigt, Jahresrechnung und Budget genehmigt. Die diesjährige Spende der Kars geht an die SOS-Kinderdörfer zugunsten der Kinder in Syrien und auf der Flucht. Die Mittagspause mit dem feinen Essen bildete den geselligen Teil der Tagung.

Referat von Professor Jenni

Am Nachmittag präsentierte Professor Oskar Jenni, Facharzt FMH für Kinder- und Jugendmedizin sowie Leiter der Abteilung Entwicklungspädiatrie am Kinderspital Zürich, den Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen seine Erkenntnisse über die Notwendigkeit einer sorgfältigen diagnostischen Abklärung. Anstelle von Etikettierung ist es ihm ein Anliegen, den Kindern Entwicklungschancen zu eröffnen. (pd)