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Kinder und Betreuerinnen essen zu Mittag am 8. Juni 2011 im Kinderhort "Hort in der Ey 4" in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Kinder und Betreuerinnen essen zu Mittag am 8. Juni 2011 im Kinderhort "Hort in der Ey 4" in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Kinderbetreuung soll in Ausserrhoden besser werden

Im letzten Herbst wurde die Bevölkerung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie befragt. Der Regierungsrat will seine Familienpolitik besser planen und steuern.

Der Schlussbericht über die im letzten Herbst durchgeführte Bevölkerungsbefragung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie liegt vor und ist online abrufbar. Die Befragung ist aufgrund des guten Rücklaufs repräsentativ, schreibt die Kantonskanzlei in der Medienmitteilung.

Die Resultate der Umfrage haben unter anderem ergeben, dass im Kanton 50 Prozent der Bevölkerung Freiwilligenarbeit leistet. Ausserdem wurde ermittelt, dass Familien mit Kindern zwischen 0 und 12 Jahren verschiedene Familien-und Erwerbsmodelle leben, wobei ein Vollzeit erwerbstätiger und eine Teilzeit erwerbstätige Mutter mit einem Erwerbspensum von weniger als 50 Prozent das am häufigsten gewählte Modell ist.

Aufgrund der Ergebnisse hat der Regierungsrat vier Handlungsfelder identifiziert: Kinderbetreuung, Arbeitsmarkt, Berufswelt sowie Beratung und Unterstützung. Aufgrund der Umfrage erhofft sich der Regierungsrat, seine Familienpolitik besser zu planen und zu steuern.

Wohnen und arbeiten im Kanton

Der Regierungsrat hat das Departement Gesundheit und Soziales beauftragt, für die Handlungsfelder in Zusammenarbeit mit weiteren Departementen und teilweise auch Gemeinden einen Massnahmeplan zu erstellen.

Bei der Kinderbetreuung ist das Ziel einen chancengerechten Zugang auszuarbeiten. Im Arbeitsmarkt stehen familien- und carefreundlichere Arbeitsbedingungen, insbesondere bei öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern im Gesundheitswesen im Vordergrund. Bei jungen Menschen soll durch eine Förderung in den Unterrichtsfächern Mathematik, Informatik und Technik eine Sensibilisierung für eine bewusste Berufswahl erreicht werden. Im letzten Handlungsfeld liegt das Augenmark auf niederschwelligem Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Alleinerziehende, pflegende und betreuende Angehörige und Migrationsfamilien.

Die Erarbeitung des Massnahmeplans steht im Zusammenhang mit dem Regierungsprogramm 2016-2019. Darin legt der Regierungsrat einen Schwerpunkt in den Bereichen Gesellschaft und Wirtschaft. Wo es in seiner Zuständigkeit liegt, setzt sich der Regierungsrat für optimale Bedingungen ein, damit sich Jung und Alt für Appenzell Ausserrhoden als Arbeits- und Wohnort entscheiden. (kk)

Alle Ergebnisse der Umfrage unter: www.ar.ch/dgs

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