Kinder haben Zeitmaschine repariert

Jungwacht Bütschwil

Silvan Ramsauer
Drucken
Teilen
Das Zeltlager der Jungwacht Bütschwil fand mit 23 Buben und 16 Leitern in Beringen im Kanton Schaffhausen statt. Zum Programm gehörte unter anderem eine Reise an den Rheinfall. (Bild: PD)

Das Zeltlager der Jungwacht Bütschwil fand mit 23 Buben und 16 Leitern in Beringen im Kanton Schaffhausen statt. Zum Programm gehörte unter anderem eine Reise an den Rheinfall. (Bild: PD)

Nach einer spannenden, ersten Woche Lagerleben starteten wir von der Jungwacht Bütschwil voll motiviert in den zweiten Teil des diesjährigen Sommerlagers mit dem Motto «Vorwärts in die Vergangenheit».

Am Samstag machten sich die ältesten der Teilnehmer selbstständig und versuchten ohne die Leiter in der Zeit weiterzureisen. Dies ging allerdings schief und sie landeten im Nirgendwo. Glücklicherweise gelang es den Kindern, die Zeitmaschine zu reparieren und so in die Römerzeit zurückzukehren. Am Sonntag erfuhren wir vom Wissenschafter Friedrich, dass unser nächstes Ziel der Orient sein soll. Dort machten wir Bekanntschaft mit einem Scheich, der uns verschiedenste Geschenke offerierte. Darin eingeschlossen war ein Besuch von Pfarrer Josef Manser. Dieser erzählte uns, dass der Scheich ein doppeltes Spiel treibt. Wir entschlossen uns, den Scheich mit Hilfe einer Falle gefangen zu nehmen, was uns auch gelang. Am nächsten Tag war unser Ziel die Wikingerzeit. In welcher wir eine Gruppe Urjungwächtler antrafen, die von Barbaren unterdrückt wurden. Wir befreiten sie von ihrem Joch und nahmen den Anführer der Bösewichte gefangen.

Am Tag darauf reisten wir ins Jahr 1923, in die Zeit der Mafia. Hier war es unser Ziel, den grossen Al Capone gefangen zu nehmen. Es gelang uns, indem wir verschiedene Tanzschritte erlernten, durch die er angelockt wurde. Am Mittwoch reisten wir dann zurück in die Gegenwart, in welcher wir von den letzten Mitgliedern der bösen Bruderschaft erwartet wurden. In einem allerletzten Kampf besiegten wir sie und sicherten somit das Fortbestehen der Jungwacht Bütschwil. Schliesslich zerlegten wir am Donnerstag und Freitag alle Bauten und verstauten das Material auf den Lastwagenanhängern. So kehrten wir am Freitag zufrieden von zwei Wochen unfallfreiem Lager zurück und verjagten zum Schluss am Bahnhof Bütschwil alle Bösewichte ins «Nirgendwo».

Silvan Ramsauer