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Kind im Bauch, Buch in der Hand

«Das Atmen zeigt das Denken. Man denkt, wie man atmet. Anders atmen bedeutet anders reden bedeutet anders schreiben», steht in dunkelroter Schrift auf weissem Grund. Es sind einleitende Worte einer Webseite, die in eine Welt einer 26jährigen Schreiberin einführen.
Stephanie Sonderegger
Laura Vogt Schriftstellerin Speicher (Bild: sso)

Laura Vogt Schriftstellerin Speicher (Bild: sso)

«Das Atmen zeigt das Denken. Man denkt, wie man atmet. Anders atmen bedeutet anders reden bedeutet anders schreiben», steht in dunkelroter Schrift auf weissem Grund. Es sind einleitende Worte einer Webseite, die in eine Welt einer 26jährigen Schreiberin einführen. Einer, die im Appenzellerland gross geworden ist und ihren kreativen Werdegang in den vergangenen Jahren in Biel fortsetzte.

Fliessende Veränderungen

Heute ist Laura Vogt zurück in der Ostschweiz. In St. Gallen hat sie sich niedergelassen und blickt auf ein Jahr gefüllt mit Projekten, Abschlüssen, beruflichen sowie privaten Veränderungen zurück. Einerseits schrieb die Speicherin für Zeitungen und Zeitschriften, andrerseits konnte die Empfängerin des Werkbeitrags des Kantons Appenzell Ausserrhoden im Jahr 2014 einige ihrer Projekte erfolgreich abschliessen. So ist zum Beispiel das Buch «Filter» entstanden, das sie mit der Grafikerin Amanda Züst fertigstellte. Es ist ein künstlerisches Werk rund um das Thema Wasser und Körper. Eines, das sie vor wenigen Wochen erfolgreich bei einer Vernissage vorgestellt hat.

Als einen ihrer Höhepunkte dieses Jahres gibt die 26-Jährige den Abschluss ihres Studiums mit dem Bachelor in Literarischem Schreiben an, welcher Hand in Hand mit dem Fertigstellen ihres ersten Romanes ging. «Soeben habe ich die Endfassung des Manuskripts an den Verlag geschickt», erzählt sie und verrät sogleich den Titel ihres Buches, das am 3. April in den Handel kommt und am «Wortlaut», den St. Galler Literaturtagen, präsentiert wird. «So einfach war es also zu gehen» heisst das Werk, das Laura Vogt im Mai abschloss und im September ins Lektorat gab.

Unerwartetes und Neues

Ein Abschluss, der für die junge Schriftstellerin nicht ungelegen kommt: Im Herbst dieses Jahres ist sie zurück in die Ostschweiz gezogen, Anfang Februar erwartet die Ausserrhoderin ihr erstes Kind. «Unerwartet und doch erwartet», benennt sie die Veränderungen auf privater Ebene.

Seit Laura Vogt die Familiengründung beschäftigt, rückt die Auseinandersetzung mit literarischen Werken etwas in den Hintergrund. Dennoch bezeichnet sie den norwegischen Autor Tomas Espedal und sein Werk «Wider die Kunst» als eine ihrer Inspirationen in diesem Jahr, obwohl für sie kein Inspirationsjahr gewesen sei. «Für meinen Roman war die Ideensammlung längst abgeschlossen», sagt sie. Nichtsdestotrotz habe ihr der Norweger Lust auf eine neue Sprache und einen neuen Ton gebracht. «Momentan sammelt es sich noch», so die Speicherin. Erzwingen wolle sie das Schreiben nicht, das käme irgendwann von selbst wieder. Bis dahin lässt sich die Autorin Zeit. Sie freut sich auf ihr Kind und die Erscheinung ihres Buches im Frühjahr.

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