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Kieswerk wurde zum vierten Mal ausgezeichnet

Kirchberg Die Stiftung Natur und Wirtschaft hat Ende September die Areale des Holcim-Kieswerkes Kirchberg inspiziert. Der Stiftungsrat habe daraufhin am 13. Oktober das Zertifikat für die naturnahe Gestaltung von Abbaustellen um weitere fünf Jahre verlängert, gibt die Holcim (Schweiz) AG in einem Communiqué von gestern bekannt. Die Stiftung Natur und Wirtschaft fördert die naturnahe Gestaltung von Firmenarealen, Wohnsiedlungen, Schulanlagen und Kiesabbaustellen.

Die Areale der Holcim des Kieswerkes in Kirchberg bieten aufgrund ihrer naturnahen Lebensräume wichtige Ersatzstandorte für seltene Tierarten. Eine Besonderheit sei die Kreuzkrötenpopulation, die im Kanton St. Gallen eine Seltenheit sei, schreibt der Baustoffhersteller. Holcim rekultiviert ihre Kiesgruben entweder für die Landwirtschaft oder renaturiert sie in Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen. Dies gibt zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat. Viele ehemalige Abbaugebiete von Holcim besitzen heute den Status eines Naturschutzgebietes.

Pionierflächen für selten gewordene Arten

Die Kiesgruben Wisgraben und Riedenboden liegen in Kirchberg auf rund 670 Meter Höhe über Meer. Das um den Altbach liegende Waldgebiet trennt die beiden Gruben. Die Lebensräume von Tieren und Pflanzen in den beiden Kiesgruben Wisgraben und Riedenboden verändern sich laufend. Besonders die nach dem Kiesabbau entstehenden Pionierflächen liefern auch einigen sehr selten gewordenen Arten wie der Gelbbauchunke, der Kreuzkröte und dem Feldhasen gute Lebensbedingungen. Die Anwesenheit der fast einzigen Kreuzkröten-Population im Kanton St. Gallen unterstreicht die Bedeutung der beiden Kiesgruben für die Biodiversität. Die Holcim investiere in regelmässige Pflege- und Unterhaltsarbeiten. Dies stelle die hohe Qualität dieses wichtigen Lebensraumes für Amphibien und andere einheimische Tier- und Pflanzenarten sicher. Jährlich führe die Holcim ein Monitoring der Ausgleichsflächen durch. Aus Sicht des Naturschutzes unerwünschte Veränderungen werden dadurch rechtzeitig erkannt und entsprechende Massnahmen eingeleitet. (pd)

www.naturundwirtschaft.ch

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