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Kesb soll aktiver informieren

AUSSERRHODEN. Kantonsrat Ernst Pletscher fordert, dass die Kindes- und Erwachsenen- schutzbehörde die Gemeinden detaillierter über laufende Fälle informiert. Vor allem bei teuren Fremdplazierungen wünscht er sich ein Einsichtsrecht.
Michael Genova
Sitz der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) im Gutenberg-Zentrum in Herisau: Am 1. Januar 2013 löste die Kesb als kantonale Behörde die 20 kommunalen Vormundschaftsbehörden ab. (Bild: Kevin Beining)

Sitz der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) im Gutenberg-Zentrum in Herisau: Am 1. Januar 2013 löste die Kesb als kantonale Behörde die 20 kommunalen Vormundschaftsbehörden ab. (Bild: Kevin Beining)

In einer kleinen Gemeinde wie Reute mit ihren knapp 700 Einwohnern können Massnahmen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) schnell spürbare Auswirkungen auf Gemeindebudget und Steuerfuss haben. Gemeindepräsident Ernst Pletscher wünscht sich deshalb einen besseren Informationsfluss über aktuelle Fälle. «Es geht mir darum, dass ich zum Beispiel periodisch Zwischenberichte über Fremdplazierungen erhalte», sagt er. Als Kantonsrat hat er für die Informationsstunde im Kantonsrat Fragen zur Zusammenarbeit zwischen der Kesb und den Gemeinden eingereicht.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 16. September.

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