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Kerzen ziehen für «Jeder Rappen zählt»

Johanneum
Sus Jacob
Die Schüler des Johanneums verzierten in Luzern bei «Jeder Rappen zählt» Küchlein. (Bild: PD)

Die Schüler des Johanneums verzierten in Luzern bei «Jeder Rappen zählt» Küchlein. (Bild: PD)

Seit drei Jahren bietet das Johanneum ein öffentliches Kerzenziehen an. Während zweier Wochen werden wir dort von Schulklassen aus der Umgebung besucht. Manche Regelschüler betreten zum ersten Mal diese Welt hinter den Bahngleisen von Neu St. Johann. Wir hoffen, ihnen so ein positives Erlebnis im Zusammenhang mit Menschen mit einer Behinderung zu vermitteln. Von Sonntag zu Sonntag ist das Kerzenziehen öffentlich. Betreut wird es von engagierten Mitarbeitern des Johanneums, die hier Fronarbeit leisten. Bei Kaffee, Punsch und am Wochenende auch bei Suppe und Wienerli treffen sich viele, ziehen Kerzen und unterhalten sich.

Die Einnahmen aus dem öffentlichen Kerzenziehen decken in etwa die Materialkosten, die durch die Klassen entstehen. Diesen Publikumsverkehr nutzen wir vom Schulhaus Otmar, um unsere selber hergestellten Produkte am Stand für «Jeder Rappen zählt» zu verkaufen. Die Produktion der Verkaufsartikel ist bei uns in den Unterricht eingebaut. Den Erfolg erkennen unsere Schüler nicht anhand der erwirtschafteten Geldsumme, sondern daran, wie viel Gegenstände verkauft wurden. Am ausverkauften Stand ist für sie der Erfolg sichtbar. Als Highlight für alle war der Ausflug nach Luzern zur Glasbox von «Jeder Rappen zählt». Auf dem Europaplatz werden jedes Jahr Angebote durchgeführt. Eine Gruppe entschied sich fürs Schlittschuhlaufen und eine andere Gruppe fürs Verzieren von kleinen Küchlein. Dass solche Aktivitäten Hunger machen, ist verständlich. So gönnte sich die ganze Truppe eine Suppe oder ein Raclettebrot.

Frisch gestärkt und voller Vorfreude spazierten dann alle Schüler zum Spendenschlitz, wo sie mit viel Freude die erwirtschaftete Summe von über 850 Franken in den Schlitz warfen. Leider wählten sie den falschen Zeitpunkt. Aber just als unsere Schüler das Geld einwarfen, wurde die Übertragung auf SRF2 mit Werbung und dem darauffolgenden Skirennen unterbrochen. Fürs nächste Jahr: Auch wir Lehrer, Lehrerinnen und Betreuer lernen nie aus. Wir werden das nächste Jahr das Fernsehprogramm vorgängig gut studieren. Und für unsere Schüler wird es eine Motivation sein: Wir kommen ins Fernsehen.

Sus Jacob

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