Keine Wechsel in der Vorsteherschaft

An der Vorversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Wattwil wurde unter anderem über den Zusammenschluss mit den Kirchgemeinden Lichtensteig und Krinau orientiert.

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Wattwil. An der Vorversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Wattwil, welche am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst stattgefunden hat, orientierte Kirchenvorsteherschafts-Präsidentin Esther Bruderer zum einen über die Gesamterneuerungswahlen, die am 21. März wie immer an der Urne stattfinden werden. Zum anderen informierte sie auch über den möglichen Verkauf der Liegenschaft Schmidberg.

Kirchenvorsteherschaft bleibt

Die Vorsteherschaft hat beschlossen keine neuen Mitglieder zur Wahl vorzuschlagen. Alle Bisherigen stellen sich zur Wiederwahl. Einzig Erika Grob stellt sich nicht mehr zur Wahl. Sie hat nach acht Jahren Zugehörigkeit altershalber den Rücktritt bekannt gegeben. Es werde sich eine vollständig neue Situation ergeben, wenn an der kommenden Kirchbürgerversammlung dem Zusammenschluss mit Lichtensteig und Krinau zugestimmt wird, erklärt Esther Bruderer, Präsidentin der Kirchenvorsteherschaft.

Für die neue Kirchgemeinde würde dann eine neue Vorsteherschaft gewählt.

Auch wenn der Zusammenschluss nicht zustande kommen sollte, müssten das Präsidium und weitere Chargen neu besetzt werden. Die Vorsteherschaft erachtet es deshalb als sinnvoll, das laufende Jahr in der bisherigen Besetzung zu verbleiben. Im nächsten Jahr könnte dann der Situation angepasst, neue Mitglieder gesucht werden.

Verkauf Schmidberg

In absehbarer Zeit wird es in der Evangelischen Kirchgemeinde Wattwil keine zweite volle Pfarrstelle mehr geben. Mitgliederschwund, knappere Finanzen sowie Umstrukturierungen haben dazu geführt, dass die zweite Pfarrstelle in einem Teilpensum geführt wird. Die Vorsteherschaft ist deshalb der Ansicht, dass die Liegenschaft Schmidberg verkauft werden sollte. Dies umso mehr, als dass für Pfarrpersonen keine Pflicht mehr bestehe, im Pfarrhaus zu wohnen.

Ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt hätte zudem den Vorteil, dass der Verkaufserlös noch vollumfänglich dem Eigenkapital gutgeschrieben werden könnte, was auch das Problem der Unterbilanz lösen würde. Beim anschliessenden Kirchen-Kaffee nutzten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger die Möglichkeit, mit den Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern engagiert die Fragen zu diskutieren. (hs)

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