Keine Übernahme des Schulgelds

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Innerrhoden Eine Studentin mit Wohnsitz im Kanton Appenzell Innerrhoden ist gemäss einer Mitteilung der Standeskommission an der Aufnahmeprüfung für eine Fachhochschule gescheitert. Weil der entsprechende Studiengang in der Schweiz nur an dieser Hochschule angeboten wird, hat sie sich in der Folge bei einer ausländischen Ausbildungsstätte angemeldet. Sie stellte beim Kanton ein Gesuch um Übernahme des Schulgelds. Das Erziehungsdepartement lehnte den Antrag jedoch ab, woraufhin die Studentin bei der Standeskommission Rekurs erhob. Der Kanton könne sich zum einen über Vereinbarungen mit den Schulträgern zu einer Beteiligung an den Ausbildungskosten verpflichten. Liege keine Vereinbarung vor, können Beiträge geleistet werden, wenn das Ausbildungsziel und die Ausbildungsstätte vom Kanton anerkannt sind, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Anerkennungen sind im Beschluss über Ausbildungsbeiträge festgelegt worden. Der erwähnte Studiengang an der Fachhochschule in der Schweiz ist aufgrund der Interkantonalen Fachhochschulvereinbarung beitragsberechtigt. Für die ausländische Schule bestehe demgegenüber keine solche Vereinbarung. Die Ausrichtung von Schulgeldern sei daher nicht möglich. (rk)