Keine offiziellen Wahlzettel für Jürg Tobler

URNÄSCH. Dieser Tage fanden die stimmberechtigten Urnäscherinnen und Urnäscher die Unterlagen für die bevorstehende Wahl des Gemeindepräsidenten in ihren Briefkästen vor.

Bruno Eisenhut
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Jürg Tobler (Bild: pd)

Jürg Tobler (Bild: pd)

URNÄSCH. Dieser Tage fanden die stimmberechtigten Urnäscherinnen und Urnäscher die Unterlagen für die bevorstehende Wahl des Gemeindepräsidenten in ihren Briefkästen vor. Als offizielle Präsidiumskandidaten – und mit vorgedruckten Wahltalon – sind darin die Einheimischen Niklaus Hörler und Franz Sandholzer zu finden. Vom dritten Kandidaten, Jürg Tobler, liegt kein Talon bei. Für einen offiziellen Wahltalon müssen in Urnäsch mindestens zehn Stimmbürgerinnen oder Stimmbürger mit ihrer Unterschrift die Portierung bestätigen.

Nichts zu hören von Jürg Tobler

Auf Anfrage heisst es seitens der Gemeindekanzlei, dass bis zum letztmöglichen Datum keine offizielle Portierung Jürg Toblers eingegangen sei. Mehr noch: «Seit dem Auftritt an der Podiumsdiskussion am 18. Februar haben wir von Jürg Tobler weder etwas gehört noch gesehen», fasst Gemeindeschreiberin Erika Weiss zusammen. Die Frage nach einem stillen Rückzug des dritten Kandidaten bleibt bislang unbeantwortet. Jürg Tobler war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Schriften noch nicht in Urnäsch

Ein weiteres Indiz für einen möglichen Rückzug ist die Tatsache, dass Tobler die Schriften noch nicht in Urnäsch deponiert hat. Zum Präsidenten wählbar ist in Urnäsch nur, wer am Wahltag die Schriften in der Gemeinde hat. Bis zum heutigen Tag habe Jürg Tobler dies noch nicht getan, erklärt die Gemeindeschreiberin. Sie verweist aber auch darauf, dass dem derzeitigen Stadtsanktgaller dafür noch einige Wochen Zeit blieben. «Spätestens bis Schalterschluss am Freitag, 4. April, müsste dies aber erfolgt sein.»

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